So., 30.12.2018

VfL gewinnt zum fünften Mal die Hallen-Stadtmeisterschaft: 4:2 im Finale gegen SCB Theesen lässt’s krachen

Der VfL Theesen feiert seinen insgesamt fünften Bielefelder Hallentitel: Daran beteiligt waren neben dem Trainerteam um Andreas Brandwein und Fynn Bergmann in der Endrunde die Spieler Dominic Breese, Florian Ernst, Dennis-Lukas Meier, Janik Steffen, Alessio Giorgio, Memos Sözer, Marvin Höner, Dominik Neumann, Kadir Sentürk, Linus Brüggemann, Kai-Niklas Janz, Moritz Wefelmeier, Batuhan Dogan, Timo Niermann und Nick Mdoreuli.

Der VfL Theesen feiert seinen insgesamt fünften Bielefelder Hallentitel: Daran beteiligt waren neben dem Trainerteam um Andreas Brandwein und Fynn Bergmann in der Endrunde die Spieler Dominic Breese, Florian Ernst, Dennis-Lukas Meier, Janik Steffen, Alessio Giorgio, Memos Sözer, Marvin Höner, Dominik Neumann, Kadir Sentürk, Linus Brüggemann, Kai-Niklas Janz, Moritz Wefelmeier, Batuhan Dogan, Timo Niermann und Nick Mdoreuli. Foto: Thomas F. Starke

Von Arndt Wienböker

Bielefeld (WB). Der Topfavorit ist seiner Rolle gerecht geworden: Westfalenligist VfL Theesen hat sich zum insgesamt fünften Mal zum Bielefelder Hallenfußball-Stadtmeister gekürt. Im Finale vor 3000 Zuschauern in der gut besuchten Seidensticker Halle besiegte der VfL den Bezirksligisten SC Bielefeld 04/26 mit 4:2 (3:2).

»Wer alle zwölf Turnierspiele gewinnt, der hat den Titel auch verdient. Im Finale hat es uns SCB aber wirklich schwer gemacht«, bilanzierte ein glücklicher Andreas Brandwein nach dem Endspiel. Seine Mannschaft gab sich im gesamten Turnierverlauf keine Blöße und ließ auch in der Endrunde die Muskeln spielen.

Durch ein 8:3 im Viertelfinale gegen A-Ligist TuS 08 Senne I und ein hart umkämpftes 5:4 in einem sehenswerten Halbfinal-Krimi gegen Titelverteidiger VfB Fichte zog der Westfalenligist ins Finale ein, in dem etwas überraschend der SCB 04/26 wartete.

SCB geht durch Grywatz in Führung

Der Bezirksligist hatte wie Theesen bis zum Endspiel alle Partien gewonnen. »Wir haben einen super Teamspirit entwickelt und uns von Spiel zu Spiel gesteigert«, freute sich Co-Trainer Michael Wöhrmann, der während der Hallenmeisterschaft anstelle von Jan Barkowski das Coaching übernahm. Einem 6:2 im Viertelfinale gegen SuK Canlar ließ der SCB im Halbfinale ein 5:1 (nach 0:1-Rückstand) gegen Ligakonkurrent TuS Dornberg folgen. Damit standen die Sudbracker zum ersten Mal überhaupt im Finale um den Bielefelder Hallentitel.

Im Endspiel machte der SCB dann auch dem Favoriten das Leben schwer. Maik Grywatz, der beste Torwart des Turniers, brachte seine Farben mit einem Distanzschuss früh in Führung (2.). Theesens Kai-Niklas Janz konterte fast im Gegenzug mit dem Ausgleich (3.). Marvin Höner (5.) und erneut Janz (7.) brachten Theesen dann in die Erfolgsspur, von der sich der Favorit auch nach dem 2:3-Anschlusstreffer durch Marcel Zaremba nicht mehr abbringen ließ. Dennis-Lukas Meier machte kurz vor Schluss mit dem Treffer zum 4:2 (18.) schließlich alles klar für Theesen, das sich zum insgesamt fünften Mal die Bielefelder Hallenkrone aufsetzte und damit zum alleinigen Rekordhalter aufgestiegen ist.

»Zwölf Spiele, zwölf Siege: Wir haben das Ding sauber durchgezogen. Es macht einfach Riesenspaß, in dieser Atmosphäre den Pokal zu gewinnen. Hut ab vor der Mannschaft«, strahlte Kapitän Alessio Giorgio, der zum dritten Mal den Pokal in Empfang nehmen durfte. Für Theesens Keeper Florian Ernst war es nach dem Titel-Hattrick in den Jahren 2013, 2014 und 2015 bereits der vierte Hallen-Triumph. »Und der ist absolut verdient. Wir haben ein Wahnsinnsturnier gespielt und alles gewonnen. Das ist einfach geil.« Zugleich kündigte Ernst eine zünftige Partysause an: »Jetzt lassen wir es krachen. Einige von uns werden in der Silvesternacht bestimmt noch kaputt sein.«

»Memos Sözer ist der Ausnahmespieler in der Halle.«

Der im Finale unterlegene SCB zeigte sich als fairer Verlierer. »Theesen hat eine überragende Hallentruppe. Mit ein bisschen Glück hätten wir im Finale vielleicht das Neunmeterschießen erreichen können, aber wir können auch so stolz sein. Unser Projekt ist absolut gelungen«, fasste Michael Wöhrmann zusammen.

Siegertrainer Andreas Brandwein wusste natürlich auch um die individuelle Qualität seines Teams. Einen hob aber auch Brandwein heraus: »Memos Sözer ist der Ausnahmespieler in der Halle.« Zudem vermeldet der VfL noch einen Winter-Zugang: Der Japaner Ryosuke Muranaka (23), zuletzt bei One Naka Sports in Neuseeland am Ball, hatte sich per E-Mail um ein Probetraining beworben und dabei einen guten Eindruck hinterlassen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6289370?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2350436%2F2514639%2F