Mo., 11.02.2019

Volleyball: Post SV verliert 1:3 gegen den Brühler TV Zu viele Chancen liegen gelassen

Sebastian Jakszt (rechts) begann stark, bekam es aber zunehmend mit einem erstarkten Brühler Block zu tun.

Sebastian Jakszt (rechts) begann stark, bekam es aber zunehmend mit einem erstarkten Brühler Block zu tun. Foto: Peter Unger

Bielefeld (WB/hw). Die Leistung stimmt, nur das Ergebnis eben nicht: Die Regionalliga-Volleyballer des Telekom Post SV Bielefeld haben den erhofften Punktgewinn gegen den Brühler TV knapp verpasst. »Aber der wäre absolut möglich gewesen«, sagte Bielefelds Co-Trainer Carsten Petersen nach dem 1:3 (22:25, 25:19, 19:25, 23:25) gegen den Meisterschaftsanwärter.

Der Post SV hatte stattdessen mit den Tücken des Volleyballs zu kämpfen. »Wir machen insgesamt nur fünf Punkte weniger als der Gegner und stehen trotzdem mit leeren Händen da«, sagte Petersen.

Dabei hatten die Bielefelder genug Chancen, die beim Ende ausschlaggebenden Zähler selbst einzusammeln. »Wir haben zu viele Möglichkeiten ausgelassen«, sagte Petersen. Seinen Anfang nahm das schon im ersten Satz. Die Brühler konnten sich auf ihre Angreifer verlassen und sicherten sich nach dem 25:22 die Führung nach Sätzen.

Telekom meldete sich allerdings zurück – allen voran in Person von Sebastian Jakszt. Der machte in der Anfangsphase laut Petersen »gefühlt jeden Punkt«, bekam von den Brühlern aber zunehmend mehr Aufmerksamkeit, was seine Kreise in der Folge wieder einengte. »Dadurch waren an anderen Stellen Lücken, die wir aber einfach nicht genutzt haben.« Zum Satzausgleich reichte das nach der früh erarbeiteten Führung trotzdem. Die Gäste ließen sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen, stellten personell um und machten im dritten Satz kaum noch Fehler. »Und bei uns ging es dann ein bisschen drunter und drüber«, erkannte Petersen.

Rückschläge nicht gut verkraftet

Trotz des 1:2-Satzrückstandes kämpfte der Post SV weiter für den Punktgewinn und erarbeitete sich Mitte des vierten Durchgangs eine 16:13-Führung. »Und dann waren ein paar Bälle dabei, aus denen wir einfach den Punkt machen müssen.« Das verpassten die Bielefelder trotz starker Aufschläge aber immer wieder und hatten plötzlich nicht nur eine sportliche, sondern auch eine mentale Herausforderung zu bewältigen. »Wir verkraften Rückschläge innerhalb der Spiele oft nicht gut. Das begleitet uns schon die ganze Saison«, sagte Petersen. Statt des möglichen Ausgleichs zum 24:24 nutzten die abgebrüht aufspielenden Brühler ihren Matchball.

Zuvor hatte auch schon die Bielefelder Oberliga-Reserve beim 1:3 (14:25, 18:25, 25:18, 20:25) seinen Gästen vom TV Hörde II den letzten Punkt überlassen müssen. Erfreulich für den ganzen Post SV: Der zuletzt lange verletzte Tim Borgstedt feierte sein Comeback und könnte schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den VfL Telstar Bochum in den Kader der Regionalliga-Mannschaft zurückkehren.

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