Mi., 13.02.2019

Teuto Skipper der SVB fahren zur Deutschen Teammeisterschaft Sondertraining zahlt sich aus

Ein starkes Team: Die SVB-Rope-Skipper Katharina Tost, Leandra Krause, Jörn Schmiemann, Melina Krause und Lilly Swiniartzki (von links).

Ein starkes Team: Die SVB-Rope-Skipper Katharina Tost, Leandra Krause, Jörn Schmiemann, Melina Krause und Lilly Swiniartzki (von links).

Bielefeld (WB). Die hohen Erwartungen, mit denen die Rope Skipper der SV Brackwede zum Qualifikationswettkampf für die Teilnahme an der Deutschen Teammeisterschaft (DTM) nach Lüneburg gefahren sind, waren gerechtfertigt: Katharina Tost, Leandra Krause, Jörn Schmiemann, Melina Krause und Lilly Swiniartzki lösten das DTM-Ticket für Wuppertal.

Mit Lüneburg verknüpften die Brackweder Rope Skipper gute Erinnerungen: Dort konnten sie sich 2018 die Deutsche Vizemeisterschaft in der Altersklasse 2 sichern . Nachdem die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Shanghai aufgrund fehlender finanzieller Mittel abgesagt werden musste, hat sich das Team in diesem Jahr ein neues Ziel gesetzt: Die Teilnahme an der Europameisterschaft im österreichischen Graz. Mit einer hervorragenden und fast fehlerfreien Vorstellung konnte sich das Quintett mit 2134 Punkten die niedersächsische Meisterschaft und damit ganz souverän die Qualifikation für die Deutsche Teammeisterschaft am 17. März in Wuppertal sichern – ein wichtiger Meilenstein.

Das stundenlange Sondertraining, um die Freestyle-Choreographien neu zu schreiben, einzustudieren und Neuzugang Jörn Schmiemann ins Team zu integrieren , fruchtete. Als Einzelspringer konnte der 2017 zwar schon EM-Luft schnuppern, bisher fehlte ihm aber noch jede Erfahrung mit team-spezifischen Disziplinen sowie die exakte Abstimmung mit den vier jungen Damen, die sich schon seit vielen Jahren kennen. Bei den hohen Schwierigkeitsgraden kommt es letztendlich binnen Sekundenbruchteilen auf Perfektion und blindes Verständnis untereinander an.

Die Stärken ausgespielt

In Lüneburg konnten alle fünf SVB-Skipper ihre Stärken voll ausspielen. Mit Teamgeist, voller Konzentration und ausgeprägter Wettkampfstärke erreichten sie schon in den beiden Speed-Disziplinen hohe Werte. Anschließend zauberten Melina Krause und Jörn Schmiemann einen fast perfekten Freestyle in der Disziplin »2er-Synchron« auf die Fläche, der im Training nie so gut gelungen war.

Melina und Leandra Krause, Jörn Schmiemann und Katharina Tost legten mit einem ebenfalls fast perfekten »4er-Synchron« nach. Im »3er-Double-Dutch« überzeugten Lilly Swiniartzkiy, Jörn Schmiemann und Leandra Krause.

Der abschließende »4er-Double-Dutch« gehört zu den schwierigsten Disziplinen des Wettkampfs. Hier musste das Team zwar wenige Hänger verkraften, die Qualifikation und das Überschreiten der 2000-Punkte-Schallmauer ließ sich die SVB-Truppe aber nicht mehr nehmen. Glückt diese Leistung am 17. März in Wuppertal erneut, rückt der große Traum von der EM-Teilnahme in greifbare Nähe.

Selbstverständlich war dieser Erfolg im Vorfeld nicht. Einerseits ist das Team inzwischen in die Altersklasse 1 (ab 18 Jahre) aufgerückt, andererseits wurde vom Verband die Qualifikation mit neuem Bewertungssystem und einer deutlich angehobenen Punktegrenze viel schwieriger gestaltet als noch im Vorjahr. Umso größer war die Freude bei allen, als bei der Siegerehrung die Ergebnisse bekannt gegeben und die geforderten 1.600 Mindestpunkte weit übertroffen wurden.

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