Sa., 16.02.2019

Handball-Oberliga: Hamm II stellt den besten Angriff Viel Arbeit für die TuS 97-Abwehr

Auf Trainer Eric Husemann und den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck wartet der nächste schwere Brocken.

Auf Trainer Eric Husemann und den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck wartet der nächste schwere Brocken. Foto: Oliver Schwabe

Bielefeld (WB/wie). Nach dem Stadtderby gegen die TSG (30:32) wartet auf die Oberliga-Handballer des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck gleich die nächste Herkulesaufgabe. Am Samstag (17.45 Uhr) stellt sich der Tabellendritte ASV Hamm-Westfalen II in der Sporthalle Jöllenbeck vor.

»Eine richtig gute Mannschaft, die einen attraktiven Ball spielt«, zollt Eric Husemann dem Gegner Respekt.

Dieser rührt nicht zuletzt aus den Erfahrungen des Hinspiels. Beim 26:35 kassierten die Jürmker ihre bislang höchste Saisonniederlage. »Da sind wir überlaufen worden. Hamm macht rigoros Tempo. Das müssen wir diesmal in den Griff bekommen. Wir dürfen uns keine einfachen Ballverluste erlauben«, erklärt der TuS 97-Trainer.

Die Zweitligareserve aus Hamm, die wie die TSG A-H Bielefeld nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter LiT Tribe Germania lauert, stellt mit 526 erzielten Treffern (knapp 31 Tore pro Spiel) den besten Angriff der Liga. Haupttorschütze ist Linkshänder Julian Krieg, der ehemalige Erstligaspieler traf auch im Hinspiel zweistellig.

Es wird also wieder reichlich Arbeit auf die TuS 97-Deckung zukommen. Da könnte auch eine offensive 4:2-Variante eine Alternative darstellen. Husemann: »Gegen die TSG hat das phasenweise ganz gut geklappt. Mal sehen, wie wir das gegen Hamm angehen.«

Viele Möglichkeiten, im Training an solchen Dingen zu feilen, gab es in dieser Woche nicht. Eric Husemann hatte sich eine Grippe eingefangen und konnte erst am Donnerstag wieder das Training leiten, nachdem am Dienstag der Sportliche Leiter Thorsten Lehmeier eingesprungen war. Leicht angeschlagen sind zudem Justin Mühlbeier (Knie) und Nils Grothaus (Fuß). »Ich gehe aber davon aus, dass am Samstag alle dabei sind.« Und die Zielsetzung der Jürmker ist auch klar. Husemann: »Wir wollen erneut beweisen, dass wir auch mit solchen Gegnern mithalten können. Aber nicht nur das. Wir wollen auch mal ein Topteam schlagen.«

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