Futsal-Regionalliga: MCH Sennestadt bestreitet Topspiel gegen Futsal Panthers Köln
Wer ist der Beste im Westen?

Bielefeld. Die Futsal-Regionalliga sucht den Besten im Westen: Mit dem Topspiel zwischen dem MCH Sennestadt und Spitzenreiter Futsal Panthers Köln erreicht der Kampf um die Westdeutsche Meisterschaft schon fünf Spieltage vor Saisonende seinen absoluten Höhepunkt.

Freitag, 22.02.2019, 04:00 Uhr
Wieder fit: Gabriel Oliveira kehrt pünktlich zum Topspiel gegen Köln in den MCH-Kader zurück. Foto: HJenrik Wittenborn
Wieder fit: Gabriel Oliveira kehrt pünktlich zum Topspiel gegen Köln in den MCH-Kader zurück. Foto: HJenrik Wittenborn

MCH Sennestadt – Futsal Panthers Köln (Sa., 19 Uhr, Sporthalle Sennestadt-Süd). Was für eine Kölner Ablösung an der Tabellenspitze gegen 20.30 Uhr am Samstagabend spricht? »So einiges«, hat MCH-Trainer Sebastian Rauch festgestellt. Und das Sennestädter Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr. Denn obwohl die Kölner schon in der vergangenen Saison das bessere Ende für sich hatten, sich zum Westdeutschen Meister kürten und später bis ins Endspiel der Deutschen Futsal-Meisterschaft vordrangen, haben sie mit dem MCH Sennestadt ihren Angstgegner gefunden. In den bisherigen neun Aufeinandertreffen verließ der MCH das Feld nämlich kein einziges Mal als Verlierer, gewann sieben der Vergleiche und holte zwei Mal ein Unentschieden. »Wenn es Samstag das dritte gibt, dann wäre das für uns wie eine Niederlage. Aber wenn wir das Spiel verlieren, dann sind wir auch zu Recht Zweiter«, sagt Rauch. Denn trotz der positiven Statistiken sieht die wichtigste die Kölner im Vorteil: Die Panthers reisen mit drei Punkten Vorsprung auf seinen Sennestädter Verfolger nach Bielefeld. Sollte der auch nach dem Abpfiff noch bestehen – oder sogar auf sechs Zähler angewachsen sein – würde selbst Sebastian Rauch die Hoffnung auf die Westdeutsche Meisterschaft aufgeben. »Köln wird sich dann wahrscheinlich keinen Ausrutscher mehr erlauben.«

Ähnliche Ausgangslage wie vor einem Jahr

Ganz ähnlich gestaltete sich die Ausgangslage übrigens auch vor etwas mehr als einem Jahr. Damals waren die Panthers ebenfalls am 14. Spieltag und ebenfalls als Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung beim MCH zu Gast. Dabei blieb es nach dem 4:4, Köln patzte im Anschluss nicht mehr, wurde Westdeutscher Meister und der MCH musste sich mit Platz zwei begnügen. 

»Wir müssen es dieses Jahr besser machen«, sagt Sebastian Rauch. Die personelle Ausgangslage dafür hat sich etwas, wenn auch nicht dramatisch verbessert. So werden Ibrahim Kalemci und Nationalspieler Vidoje Matic definitiv ausfallen. Der Einsatz von Robert Ljubic wackelt noch. Dafür hat sich Gabriel Oliveira von seinem Bänderriss erholt und wird wieder im Kader stehen. »Und er ist topfit. Es gibt kaum einen Futsaler in Deutschland, der so ein Pensum abspult«, lobt Rauch seinen Winterzugang. Memos Sözer ist nach seiner Knöchelverletzung dafür noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte, wird aber ebenfalls auf dem Feld stehen können. »Wir werden alles geben, aber nicht alles riskieren. Wir müssen allmählich auch in Richtung Deutsche Meisterschaft schauen und sicherstellen, dass wir dann alle bei 100 Prozent sind«, sagt Rauch. Der Sennestädter Coach erwartet beim Treffen der Nationalspieler - insgesamt könnten neun DFB-Spieler dabei sein – ein Spitzenspiel, das seinem Namen gerecht wird. Das müsse aber nicht heißen, dass es auch in Sachen Torausbeute auf ein Spektakel hinausläuft. »In solchen Topspielen fallen oft nicht allzu viele Tore, weil die Defensivreihen gut stehen.«

Black Panthers fehlen etliche Stammspieler

  Wuppertaler SV – Black Panthers Bielefeld (Sa., 16.15 Uhr). Neues Spiel, neue Aufgabe für Panthers-Trainer Raúl de Azevedo. »Bei uns werden die Karten jede Woche neu gemischt.« Vor dem Gastspiel in Wuppertal heißt das, dass de Azevedo mit Maximilian Helf, Volkan Ünal, Omar Khaled, Nadir Serroukh und Dennis Lobitz eine ganze Reihe an Stammspielern der zurückliegenden Wochen ersetzen und mit René Schäfer einen Rückkehrer ins Team inte-grieren muss. Der wenig zufriedenstellende Auftritt beim 4:4 gegen Holzpfosten Schwerte hat den Coach ins Grübeln gebracht. »Vielleicht muss ich den Jungs mehr taktische Freiheiten lassen.« De Azevedo beobachtete den vor allem für seine Defensive bekannten WSV am vorigen Wochenende beim 2:3 gegen die Bonner Futsal Lions. »Da hatten sie einen ganz schwachen Tag und haben also etwas gutzumachen.«

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