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Sa., 26.11.2016

Strategischer Wohnort für die Handballprofis Nadja und Anton Mansson Das Promi-Paar von St. Vit

Die Handball-Asse Nadja und Anton Mansson haben sich für den Wohnort St. Vit aus strategischen Gründen entschieden.

Die Handball-Asse Nadja und Anton Mansson haben sich für den Wohnort St. Vit aus strategischen Gründen entschieden. Foto: Uwe Caspar

Von Uwe Caspar

Rheda-Wiedenbrück  (WB). Wenn Anton Mansson und seine Frau Nadja durch das 1500-Seelen-Dörfchen St. Vit schlendern, bleiben sie nahezu unerkannt. Und das, obwohl das zumindest in der Handballszene prominente Ehepaar in der Bundesliga spielt. 

Nadja Mansson, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Nadgornaja, wechselte im vergangenen Jahr vom Frauen-Bundesligisten Thüringer HC zu Borussia Dortmund. Mit dem THC wurde die 1,86 Meter große Sportlerin fünf Mal in Folge Deutscher Meister und absolvierte fast 70 Länderspiele (227 Tore). Ihr größter Erfolg: Junioren-Weltmeisterin 2008 mit der deutschen Nationalmannschaft. Ihr Anton, seit 2015 einer der Leistungsträger des TBV Lemgo und davor vier Jahre beim MT Melsungen aktiv, kam acht Mal für Schweden zum Einsatz und zählt noch zum erweiterten Kader.

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Wir haben die Landkarte ausgefaltet und geguckt, welcher Ort am zentralsten zwischen Lemgo und Dortmund liegt.

Nadja Mansson

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Der Grund ihres (strategischen) Wechsels in die Pfarrgemeinde St. Vit: Die Manssons, die vor fünf Jahren ein Liebespaar wurden, wollten endlich zusammen wohnen. »Wir haben die Landkarte ausgefaltet und geguckt, welcher Ort am zentralsten zwischen Lemgo und Dortmund liegt. Da fiel unsere Wahl auf St. Vit, das nahe an der Autobahn ist«, erzählt Nadja.

Für Ende Dezember hat sich Nachwuchs angekündigt

Im Moment hat die 28-Jährige eine Babypause eingelegt, der Nachwuchs hat sich für Ende Dezember angekündigt. Im Frühjahr möchte die in der Ukraine geborene Handballerin, die als Dreijährige mit ihren Eltern nach Deutschland übersiedelte, wieder ins Training einsteigen. Die Manssons wollen dann einen Babysitter engagieren. Schließlich ist beim TBV und bei der Borussia mindestens eine Übungseinheit täglich angesagt, wenn beide von St. Vit aus in verschiedene Himmelsrichtungen ausschwärmen werden. 

»Die Frage, warum wir uns ausgerechnet für dieses Dorf entschieden haben, wird uns oft gestellt«, schmunzelt das sympathische Sportlerpaar. In dem Rheda-Wiedenbrücker Ortsteil gibt es nicht einmal einen Geldautomaten. »Aber dafür einen Bäcker«, sagt Anton (27) und lächelt. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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