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Mi., 01.03.2017

30-jährige B-Jugend-Trainerin hat Heimweh – Horstkötter stärkt Hainke den Rücken Jacqueline Dünker verlässt den FSV Gütersloh

Jacqueline Dünker kehrt dem FSV Gütersloh im Sommer den Rücken. Die 30-Jährige wird als Trainerin bei ihrem Heimatverein SC Bad Neuenahr gehandelt.

Jacqueline Dünker kehrt dem FSV Gütersloh im Sommer den Rücken. Die 30-Jährige wird als Trainerin bei ihrem Heimatverein SC Bad Neuenahr gehandelt. Foto: Henrik Martinschledde

Von Christian Bröder

Gütersloh (WB). Überraschende Personalie beim FSV Gütersloh: Der Zweitligaklub muss für die bedeutsame Saison 2017/18 mit der Qualifikation zur eingleisigen 2. Bundesliga im Frauenbereich den wichtigsten Posten beim Nachwuchs neu besetzen. Jacqueline Dünker, Trainerin der B-Juniorinnen aus der Bundesliga, die auch als Coach für die 1. Mannschaft gehandelt wurde, kehrt in ihre Heimat zurück.

Dort wartet wohl ihre erste Station im Seniorenbereich: Die gebürtig aus Euskirchen (Rheinland) stammende 30-Jährige soll neue Trainerin der Regionalliga-Mannschaft ihres Heimatklubs SC 07 Bad Neuenahr werden und Jörg Rohleder beerben.

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Mein Vertrag beim FSV Gütersloh läuft im Sommer aus. Mich zieht es zurück in meine Heimat, denn ich bin ein Familienmensch und habe auch meinen Freundeskreis dort.

Jacqueline Dünker

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»Fakt ist: Mein Vertrag beim FSV Gütersloh läuft im Sommer aus. Mich zieht es zurück in meine Heimat, denn ich bin ein Familienmensch und habe auch meinen Freundeskreis dort. Ich habe jetzt ein Alter erreicht, in den man sich klar werden sollte, wo man langfristig ansässig werden will«, erklärt Dünker am Mittwochabend.

Bis zum 30. Juni bleibt die ehemalige Bundesligaspielerin Trainerin der B-Juniorinnen, mit denen sie am Samstag (13 Uhr) beim TSV Schott Mainz in den zweiten Saisonteil der Bundesliga West/Südwest startet. Ihr Ziel: »Ich will wieder Staffelmeisterin werden. Alles weitere wird man sehen«, sagt Dünker, die jetzt anderthalb Jahre in alleinverantwortlicher Funktion tätig ist. Lange Zeit war sie auch als Trainerin der 1. Mannschaft im Gespräch.

Johannes Fritsch ist heißer Kandidat auf die Nachfolge

»Die kommende Saison wäre ihr allerdings zu heiß gewesen, weil es um die Quali zur eingleisigen 2. Liga geht«, erklärt Michael Horstkötter. Dem Geschäftsführer hat sich Dünkers Abschied bereits Ende Januar angedeutet. »Aber wirklich gerechnet habe ich habe damit nicht. Seit Dienstag weiß ich bescheid«, erklärt der 53-Jährige. Ein heißer Kandidat auf die Nachfolge ist Johannes Fritsch, der aktuell als Co-Trainer bei den FSV-Frauen tätig ist. Seinen Aufwand mit Anreise aus Leverkusen gestaltet sich für den 24-Jährigen allerdings zusehendes schwieriger.

Bleibt Britta Hainke auch für die Spielzeit 2017/18 Trainerin der Zweitliga-Frauen, muss die Stelle des Assistenten somit neu besetzt werden. Die 48-Jährige selbst war zwischenzeitlich (auch intern) in Kritik geraten. Ein Abschied im Sommer scheint nicht ausgeschlossen. Doch nun stärkt ihr Horstkötter demonstrativ den Rücken...

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 2. März, im WESTFALEN-BLATT, Lokalsport Gütersloh.

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