Sa., 15.09.2018

Frauen-Zweitligist Gütersloh empfängt am Sonntag Hessen Wetzlar Ott fehlt gegen den hessischen FSV-Zwilling

Melanie Ott (links) fehlt dem FSV Gütersloh mit einem Bluterguss am Knie.

Melanie Ott (links) fehlt dem FSV Gütersloh mit einem Bluterguss am Knie. Foto: Wolfgang Wotke

Von Christian Bröder

Gütersloh (WB). Sie haben beide im DFB-Pokal am vergangenen Wochenende ein Derby mit 0:1 verloren: Auch in der 2. Frauenfußball-Bundesliga finden sich beim FSV Gütersloh und seinem kommenden Gegner FSV Hessen Wetzlar (Sonntag, 14 Uhr, Tönnies-Arena) einige Gemeinsamkeiten.

Beide Klubs haben zwei Liga-Pleiten und Derby-Niederlagen im DFB-Pokal

Eine weitere Parallele: Beide Vereine haben sich in der Saison 2017/18 als Tabellensechste für die neue eingleisige 2. Liga qualifiziert. Aktuell hat Gütersloh in Cloppenburg (0:3) und beim FC Bayern München II (0:3) sowie im Pokal bei Arminia Bielefeld (0:1) verloren. Süd-Vertreter Wetzlar zog in Hoffenheim (0:1) und gegen Saarbrücken (0:5) den Kürzeren sowie im Pokal-Derby gegen den 1. FFC Frankfurt (0:1).

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Bei Wetzlar herrscht eine ähnliche Situation wie bei uns. Auf dem Platz haben sie kein Extratempo sondern kommen genau wie wir über das Kollektiv. Da würden wir uns neutralisieren.

»Mo« Stricker

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»Bei Wetzlar herrscht eine ähnliche Situation wie bei uns. Auf dem Platz haben sie kein Extratempo sondern kommen genau wie wir über das Kollektiv. Da würden wir uns neutralisieren. Zudem stehen sie in der Defensive lange gut. Es gilt für uns, den Riegel zu knacken«, sagt FSV-Trainer Mark Oliver Stricker vor dem »Auf Augenhöhe«-Spiel gegen den hessischen Zwilling.

Trainer Stricker spricht von einem Entwicklungsprozess, der Zeit erfordert

Der 46-Jährige hat sich nach dem Pokal-Aus nicht lange mit moralischer Aufbauarbeit befasst: »Für den Verein ist es finanziell sehr schade, aber wir können damit umgehen. Uns fehlt es hier und da an Erfahrung und es wird dauern, bis wir gewisse Dinge automatisiert haben – vielleicht drei Monate, vielleicht ein Jahr«, spricht »Mo« von einem Entwicklungsprozess, der Zeit erfordert.

Melanie Ott fehlt, Neuzugänge Klett und Wille stehen im Aufgebot

Personell steht ihm Melanie Ott am Sonntag nicht zur Verfügung. Die 21-Jährige hat aus dem Pokal einen Bluterguss hinter der Kniescheibe davongetragen. »Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist«, sagt Stricker, der über Änderungen in der Startelf nachdenkt. Zum Aufgebot zählt erstmals Torhüterin Manon Klett, die »früher als erwartet« fit ist. Zudem ist mit Lia-Coleen Wille eine Hoffnungsträgerin aus dem Urlaub zurück. Stricker: »Ich bin überzeugt davon, dass sie sich bis Weihnachten einen Stammplatz erkämpft.«

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