Mo., 24.09.2018

Das Ende einer Super-Serie: TV Isselhorst verliert nach 28 Siegen bei Altenbeken/Buke Warnschuss befleckt die Weiße Weste

Nach 28 Siegen in Folge reißt am Samstagabend die Super-Serie des TV Isselhorst. Die Verbandsliga-Handballer um Benjamin Martinez verlieren bei der HSG Altenbeken/Buke verdient mit 32:35, weil sie nicht ihr Leistungsvermögen abrufen.

Nach 28 Siegen in Folge reißt am Samstagabend die Super-Serie des TV Isselhorst. Die Verbandsliga-Handballer um Benjamin Martinez verlieren bei der HSG Altenbeken/Buke verdient mit 32:35, weil sie nicht ihr Leistungsvermögen abrufen. Foto: Markus Schlotjunker

Von Dirk Heidemann

Altenbeken (WB). Die Super-Serie der Handballer des TV Isselhorst ist gerissen. Nach 28 Siegen in Folge verliert der Neu-Verbandsligist am Samstagabend mit 32:35 (15:17) bei der HSG Altenbeken/Buke. »Das die Niederlage irgendwann kommen würde, war klar und das kann ich auch akzeptieren. Das Wie aber nicht«, zeigte sich TVI-Trainer Dirk Elschner mit der Leistung seiner Mannschaft alles andere als einverstanden.

5:4, 6:5, 7:6 – dreimal liegt der Aufsteiger bei der HSG vorne, anschließend entwickelt sich in der ersten Halbzeit ein enges Spiel. Im Anschluss an das 15:15 können sich die Hausherren auf 17:15 zur Pause absetzen. Als der TVI zu Beginn der zweiten Hälfte zum 17:17 ausgleicht, keimt bei Dirk Elschner die Hoffnung auf, dass an diesem gebrauchten Tag vielleicht doch noch etwas gehen könnte. Die Mängel, die sein Team schon bis dahin offenbart, sind indes beträchtlich. Die Abwehr, sonst das Isselhorster Prunkstück, steht schlecht. Im Angriff leisten sich die Gäste technische Fehler in zweistelliger Summe, hinzu gesellen sich etliche Fehlwürfe. Das fehlerbehaftete und überhastete Angriffsspiel sei »Schnickschnack«, kritisiert Dirk Elschner.

»Wir haben es zu keinem Zeitpunkt geschafft, die Mentalität und Konzentration an den Tag zu legen, um überhaupt für einen Punkt infrage zu kommen«, lautet des vernichtende Urteil des Isselhorster Trainers, der ab der 40. Minute bei einem 19:24-Rückstand gedanklich bereits das Handtuch wirft. »Die Mannschaft war einfach nicht bereit, alles in die Waagschale zu werfen. Altenbeken hingegen hat um jeden Zentimeter gekämpft, ohne den ganz großen Handball zu spielen«, so »Else«. Während auf Seiten der HSG der Ex-Isselhorster Lennart Unkell auf Linksaußen ein starkes Spiel macht und sechs Treffer erzielt, kann beim TVI nur der fünffache Torschütze Felix Marquardt (Elschner: »Er hat Mut bewiesen«) überzeugen.

Am Ende kassiert der Aufsteiger am dritten Spieltag eine absolut verdiente Niederlage, die laut Dirk Elschner sogar noch zwei, drei Tore zu niedrig ausfällt. »Alles andere wäre Augenwischerei«, meint der Coach, der die erste Niederlage seit einer gefühlten Ewigkeit in der kommenden Trainingswoche aufarbeiten will. »Die ersten 20 Minuten gegen Emsdetten waren schon nicht gut. Ich kann nur hoffen, das diesen zweiten Warnschuss jetzt auch der Letzte gehört hat«, so Elschner: »Mit nur 70, 80 Prozent werden wir gegen jeden Gegner Schwierigkeiten bekommen.«

TV Isselhorst: Rogalski/Linke (10. bis 45) - Martinez (7), F. Grabmeir (4/4), Gregor (3), Reckmann, Harbert (9/1), Höcker, Marquardt (5), Boese (1), M. Grabmeir (3).

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