Fr., 14.09.2018

22:32 – Kapitän Sven Bröskamp scheidet verletzt aus TSG Harsewinkel bricht in Hälfte zwei ein

Jonas Kalter ist am Freitagabend der Pechvogel in Reihen der TSG Harsewinkel. Der Aufsteiger unterliegt dem ASV Hamm II mit 22:32 und zahlt erneut viel Lehrgeld.

Jonas Kalter ist am Freitagabend der Pechvogel in Reihen der TSG Harsewinkel. Der Aufsteiger unterliegt dem ASV Hamm II mit 22:32 und zahlt erneut viel Lehrgeld. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Harsewinkel (WB). Auch in seinem zweiten Saisonspiel hat Aufsteiger TSG Harsewinkel viel Lehrgeld zahlen müssen. Der Handball-Oberligist unterlag am Freitagabend vor 500 Zuschauern dem ASV Hamm II deutlich mit 22:32 (13:17).

Trotz des klaren Ergebnisses bleibt festzuhalten: Die TSG hatte durchaus ihre Chancen und dürfte im Kampf um den Klassenerhalt gegen Teams auf Augenhöhe bestehen können, wenn einmal alle Rädchen ineinandergreifen sollten. Das indes klappte gegen die Topmannschaft aus Hamm nicht wie gewünscht. »Ich will keinem Spieler den Kopf abreißen. Aber es waren welche dabei, die haben nichts auf die Kette bekommen«, dürften die Worte von Trainer Manuel Mühlbrandt vor allem Jonas Kalter gegolten haben. Der am Freitagabend torlose Rückraum-Rechte kam auf ein gutes Dutzend Fehlwürfe und leistete sich zudem mehrere leichte Abspielfehler.

Die Hausherren begannen sehr engagiert und legten durch den in der Abwehr starken Sebastian Dreiszis eine 5:4-Führung (10.) vor. Im Gegensatz zur Partie vor einer Woche hatte die TSG diesmal auch eine Torhüterleistung. Der durchspielende Maik Schröder kam am Ende des Abends auf 14 Paraden inklusive eines gehaltenen Siebenmeters. Auf Seiten des ASV gab zunächst der Rückraum-Linke David Spiekermann den Ton an, den die Harsewinkeler Abwehr nicht in den Griff bekam.Beim 6:9 (13.) hatten sich die Gäste erstmals auf drei Tore abgesetzt. Die TSG tat sich zunehmend schwerer im Positionsspiel und kassierte in der ersten Hälfte vier Gegenstoßtreffer. Im Anschluss an das 11:13 (22.), als Schröder mit einem Wurf über das gesamte Feld in den leeren Hammer Kasten traf, drehten die Gäste noch einmal auf und kamen zu einer 17:13-Pausenführung.

Vier Treffer in Serie von Florian Öttking, darunter drei sicher verwandelte Siebenmeter, brachten die TSG zu Beginn der zweiten Hälfte auf 17:18 (37.) heran. Doch die erhoffte Wende im Spiel trat nicht ein. Ganz im Gegenteil. Ein 2:11-Antilauf bis auf 19:29 (53.) führte Hamm auf die Siegerstraße. »Wir sind dann völlig ausein­andergebrochen«, musste Manuel Mühlbrandt eingestehen, dem in den zweiten 30 Minuten der kurz vor dem Halbzeitpfiff umgeknickte Sven Bröskamp nicht mehr zur Verfügung stand.

Wie schwer sich der TSG-Kapitän am linken Sprunggelenk verletzt hat, soll eine MRT-Untersuchung zeigen. »Ein längerer Ausfall würde uns hart treffen«, so »Mühle«, dem ohnehin die Alternativen von der Bank fehlten. Von der Körperlichkeit der ASV-Abwehr ließen sich seine Mannen im zweiten Durchgang einfach zu sehr beeindrucken und fanden keine Lösungen mehr. »Wir müssen weiter lernen. Momentan sind uns andere Oberligisten eben voraus«, setzt Mühlbrandt auf die Entwicklung seiner Mannschaft.

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