Fr., 07.12.2018

TSG Harsewinkel mit Schneider und Dreiszis zum Kellerduell nach Oberaden Leistungs-Latte selbst hoch gelegt

Nico Schmeckthal (links) fehlte unter der Woche erkrankt, wird aber am Sonntag ebenso wie Sven Bröskamp (rechts) für die TSG in Oberaden auf dem Parkett stehen.

Nico Schmeckthal (links) fehlte unter der Woche erkrankt, wird aber am Sonntag ebenso wie Sven Bröskamp (rechts) für die TSG in Oberaden auf dem Parkett stehen. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Harsewinkel (WB). Eigentlich ist es ganz einfach. W enn Handball-Oberligist TSG Harsewinkel seine beim grandiosen 31:29-Heimerfolg über den VfL Gladbeck gezeigte Leistung am Sonntagabend wiederholen kann, dann wird der Aufsteiger beim SuS Oberaden (Anwurf 18 Uhr) seinen dritten Saisonsieg einfahren und auf einem Nicht-Abstiegsplatz verbleiben.

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Oberaden wird sich mit allem, was sie haben, dagegenstemmen.

Manuel Mühlbrandt

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»Wenn wir aber auch nur ein bisschen nachgeben, werden wir die Heimreise mit bedröppelten Gesichtern antreten. Es gilt, die gleiche Bereitschaft an den Tag zu legen und nicht wie Bruder Leichtfuß aufzutreten«, ist TSG-Trainer Manuel Mühlbrandt selbst gespannt, ob seine Mannschaft bereits die nötige Reife mitbringt, um die Aufgabe beim Tabellenschlusslicht (hat wie Harsewinkel vier Pluspunkte auf dem Konto) meistern zu können. »Oberaden wird sich mit allem, was sie haben, dagegenstemmen. Sie wissen auch: Wenn wir eine Chance auf den Klassenerhalt haben wollen, dann müssen wir die direkten Duelle gegen die Konkurrenten gewinnen«, so »Mühle«, der ein »brutales Spiel« erwartet: »Oberaden wird versuchen, uns weh zu tun und uns den Schneid abzukaufen.«

TSG-Routiniers Moritz Schneider und Sebastian Dreiszis mit von der Partie

Der Mit-Aufsteiger, der als Verbandsliga-Zweiter über den Umweg der Relegation noch in die Oberliga fand, unterlag am vergangenen Wochenende nur knapp mit 32:33 beim Soester TV. Allerdings fehlten dem Spitzenteam von Trainer Sören Hohelüchter fünf Akteure aus der ersten Sechs. Die TSG wird hingegen bis auf die Langzeitverletzten Marius Pelkmann und Luca Aperdannier sowie Kevin Brown (Kapselriss im Daumen) in Bestbesetzung antreten können. Mehr noch: Gegenüber dem Gladbeck-Spiel sind diesmal auch die Routiniers Moritz Schneider und Sebastian Dreiszis mit von der Partie. »Für die Truppe war es natürlich ganz wichtig, Gladbeck auch ohne die Stand-bye-Spieler geschlagen zu haben. Aber ich ordne alles dem Mannschaftserfolg unter und nehme diese Hilfsmittel gerne an«, sagt Manuel Mühlbrandt.

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