Fr., 14.09.2018

Wiederholung gestattet: Vor fünf Monaten gewann der SCW mit 3:1 in Oberhausen Die gute Zeit ist noch nicht alt

Daniel Brinkmann, beim 1:1 gegen Wattenscheid bester Wiedenbrücker, hat sich wieder fit gemeldet.

Daniel Brinkmann, beim 1:1 gegen Wattenscheid bester Wiedenbrücker, hat sich wieder fit gemeldet. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Rheda-Wiedenbrück (WB). Vor gerade einmal fünf Monaten stürmte der SC Wiedenbrück nach einem 3:1-Auswärtssieg bei Rot-Weiß Oberhausen auf Tabellenplatz drei in der Fußball-Regionalliga West. »Gefühlt liegt das für mich schon wesentlich länger zurück«, sagt SCW-Trainer Björn Mehnert, der mit seiner Mannschaft an diesem Samstag erneut ins Niederrheinstadion fährt.

Diesmal ist RWO der Tabellendritte und jagt Spitzenreiter Rot-Weiss Essen, während der SC Wiedenbrück nur einen Punkt über den Abstiegsrängen steht. Doch die Oberhausener tragen einen kleinen Rucksack mit sich herum: Am vergangenen Dienstag kam gegen Oberligist SSVg Velbert schon in der zweiten Runde das Aus im Niederrheinpokal (5:6 nach Elfmeterschießen). »Hätten sie klar gewonnen, wären sie mit viel Selbstvertrauen aufgelaufen. Jetzt haben sie Wut im Bauch, mein Kumpel Mike Terranova wird seine Jungs schon richtig anstacheln«, glaubt Björn Mehnert.

Allerdings ist Wut in den seltensten Fällen der richtige Ratgeber, denn dann werden auch Fehler gemacht. Diese Fehler will der SC Wiedenbrück nutzen, muss dafür aber an seinen eigenen Unzulänglichkeiten arbeiten. »Im Westfalenpokal haben wir in Theesen zwar drei Tore geschossen, doch mir hat in der Defensive einiges nicht gefallen. Da haben wir viel zu viele Chancen zugelassen«, moniert Mehnert. Indes ist die Abwehr in der Meisterschaft nicht das Hauptproblem, auch wenn nur beim 1:0 gegen Borussia Dortmund II bislang hinten die Null stand. Das weiß auch der Coach: »Mit neun Gegentreffern liegen wir nach sieben Spielen eigentlich im Soll. Sechs geschossene Tore sind allerdings zu wenig.«

Das liegt natürlich auch am Ausfall der langzeitverletzten Stürmer Marwin Studtrucker und Viktor Maier. Zudem wird Rechtsaußen David Hüsing (zwei Tage Schüttelfrost) in Oberhausen fehlen. Patrick Schikowski, der nach dem Westfalenpokalspiel unter Adduktorenproblemen litt, wird gegen seinen Ex-Klub hingegen ebenso mitwirken können wie der zuletzt mit Schambeinproblemen pausierende Daniel Brinkmann.

So könnte der SC Wiedenbrück spielen: Hölscher - Latkowski, Twyrdy, Duschke, Weisenborn (Schaal) - Geisler, Zech - Muhovic, Brinkmann (Mandt), Schikowski - Loheider.

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