Di., 25.09.2018

SC Wiedenbrück will sich weiter von der Abstiegszone absetzen Mehnert hat Qual der Wahl

Der SC Wiedenbrück bangt vor dem Heimspiel gegen Düsseldorf um den Einsatz von Yannick Geisler.

Der SC Wiedenbrück bangt vor dem Heimspiel gegen Düsseldorf um den Einsatz von Yannick Geisler. Foto: Wolfgang Wotke

Von Dirk Heidemann

Rheda-Wiedenbrück (WB). Fünf Punkte liegen zwischen dem SC Verl auf Rang sechs und Aufsteiger TV Herkenrath, der als 15. aktuell den ersten Abstiegsplatz in der Fußball-Regionalliga West bekleidet. Inmitten dieses Pulks bewegt sich der Tabellen-Elfte SC Wiedenbrück, der nur zu gerne den Abstand nach unten hin vergrößern würde. Gelegenheit dafür bietet sich heute Abend im direkten Duell gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf (19.30 Uhr). Im Erfolgsfall könnte der SCW seinen Vorsprung auf die Mannen aus der Landeshauptstadt (Rang 14) von derzeit zwei auf fünf Zähler ausbauen.

»Düsseldorf ist allerdings ein unangenehmer Gegner«, warnt der Wiedenbrücker Björn Mehnert vor zu großer Euphorie nach zuletzt zwei Zu-Null-Spielen in Oberhausen (0:0) und Bonn (2:0). Jung, technisch stark, gut ausgebildet – die Fortuna bedient alle Attribute einer typischen U23-Mannschaft, Routinier Andreas »Lumpi« Lambertz dient als Leithammel auf dem Platz. »Sie wollen immer offensiven Fußball spielen, die Handschrift von Trainer Nico Michaty ist deutlich erkennbar«, lobt der 42-jährige Mehnert seinen 44 Jahre alten Kollegen.

Möglichst offensiv ausgerichtet soll heute Abend auch das Wiedenbrücker Spiel sein, die Dominanz der ersten 30 Minuten in Bonn möchte Mehnert nur zu gerne im heimischen Jahnstadion sehen. Allerdings mit einem Unterschied: Aus der Überlegenheit darf sein Team gerne auch mal Kapital schlagen. »Ich mache unsere fehlende Durchschlagskraft nicht an den Stürmern fest, sondern sage: Wer arbeitet, der wird auch treffen«, meint Mehnert, der es ohnehin viel lieber sieht, wenn sich die Last des Tore erzielens auf mehreren Schultern verteilt: »Es wäre schön, wenn wir sechs, sieben Spieler hätten, die auf drei bis sechs Treffer kommen.«

Tore verhindern soll gegen Düsseldorf wieder der zuletzt aufgrund eines grippalen Infekts fehlende Robin Twyrdy. Somit muss in der Innenverteidigung der zuletzt starke Marcel Leeneman oder Tristan Duschke weichen. »Alle drei haben bislang einen guten bis sehr guten Job gemacht. Für einen Trainer ist es doch toll, vor so einer schweren Aufgabe zu stehen«, die Qual der Wahl als umgekehrt. Fraglich ist noch der Einsatz von Yannick Geisler (Adduktorenprobleme), David Hüsing fällt weiter aus.

So könnte der SC Wiedenbrück spielen: Hölscher - Latkowski, Twyrdy, Leeneman (Duschke), Weisenborn - Geisler (Andreas), Zech - Schikowski, Brinkmann, Schaal - Loheider.

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