Mi., 05.09.2018

Handball: Fünf Neuzugänge beim FCS – Peter Menke wird Trainer der »Zweiten« Kader mit Wölfen und Welpen

Trainer Klaus Hamel (hinten, von links) mit Daniel Papajewski, Stefan Hackstein, Christopher Deittert, Marcel Klose, Bjarke Edzards, Thorsten Grunwald, Jannis Grunwald, (vorne, von links) Björn Gohl, Fabian Lamberts, Sven Hädrich, Frederic Henrichs, Jonathan Herrmann, Dennis Ehlebracht und Marvin Steinhöfer. Sascha Freier, Daniel Tanger, Henning Dirks und Kai Lamberts fehlen.

Trainer Klaus Hamel (hinten, von links) mit Daniel Papajewski, Stefan Hackstein, Christopher Deittert, Marcel Klose, Bjarke Edzards, Thorsten Grunwald, Jannis Grunwald, (vorne, von links) Björn Gohl, Fabian Lamberts, Sven Hädrich, Frederic Henrichs, Jonathan Herrmann, Dennis Ehlebracht und Marvin Steinhöfer. Sascha Freier, Daniel Tanger, Henning Dirks und Kai Lamberts fehlen. Foto: Carina Teckentrup

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock  (WB). Es geht wieder los: Die Saison der Hallensportarten beginnt. Auch die Handballer des FC Stukenbrock werfen wieder. In der zweiten Bezirksliga-Spielzeit verjüngt Trainer Klaus Hamel sein Team mit drei Neuzugängen aus der eigenen A-Jugend. Zwei Leistungsträger wird er schmerzlich vermissen.

Torwart Peter Menke wird von nun an der Seitenlinie statt zwischen den Pfosten agieren. Hüft- und Rückenprobleme machen ihm zu schaffen. »Jahrelanger Leistungssport fordert seinen Tribut«, sagt er. Nun wird der Handball-Abteilungsleiter die zweite Mannschaft trainieren, die in der 1. Kreisklasse spielt. Das Team wird von seinen Erfahrungen profitieren, schließlich hat der 32-Jährige drei Jahre lang bei WAT Fünfhaus/Südwest-Wien in der ersten österreichischen Liga gespielt. »Als frischgebackener Vater einer Tochter hat er zudem auch andere Prioritäten«, weiß Hamel.

Björn Gohl rückt zum Leitwolf im Torwart-Team auf

Somit rückt Björn Gohl zum Leitwolf in Hamels Torwart-Team auf. Mit Jannis Grunwald, Neffe von FCS-Stammkraft Thorsten Grundwald, hat Hamel für Gohl einen »Ersatz mit Potenzial« aus der FCS-A-Jugend gefunden. »Man muss schon eine präsente Persönlichkeit im Tor sein und zum Beispiel die Stellung der Deckung beeinflussen«, erklärt Hamel.

"

Die, die im ersten Seniorenjahr sind, genießen bei mir noch Welpenschutz. Das hört im zweiten Jahr aber auf, wie bei Bjarke Edzards

Klaus Hamel

"

»Die, die im ersten Seniorenjahr sind, genießen bei mir noch Welpenschutz. Das hört im zweiten Jahr aber auf, wie bei Bjarke Edzards«, kündigt Hamel an. Auf Torjäger Nicolas Kuhlenkamp muss Hamel in der kommenden Saison ebenso verzichten. Er spielt nun näher an seinem Wohnort und tritt für den TSV Schloß Neuhaus an. »Schön, dass er zehn Jahre bei uns war. Er ist ein spielerischer Garant, ein richtiger Wolf auf dem Feld. Damit müssen die anderen aus dem Team nun mehr Verantwortung übernehmen. Das kann sehr positiv für uns sein.«

Mit Lamberts ein Brüderpaar am Ball und Dreigestirn im Rückraum

Mit Fabian Lamberts, der vom Bielefelder Bezirksligisten HT SF Senne zu den Stukenbrockern zurückkehrt, und seinem Bruder Kai wird demnächst ein Brüderpaar für den FCS werfen. »Fabian macht einen sehr guten Eindruck. Sein Bruder hat in der vergangenen Saison eine sportliche Pause eingelegt und war davor in unserer A-Jugend«, berichtet Hamel. Er kann sich Kai Lamberts im Rückraum-Dreigestirn mit Daniel Tanger und Marcel Klose vorstellen.

Spielstil: weniger intuitiv, sondern mehr nach Regeln

Daniel Papajewski kommt aus der Stukenbrocker Reserve. »Er hat ein gutes Handballverständnis und hat auf der halbrechten Position Spaß. Dort kann er für Pausen von Sascha Freier sorgen, der ja auch schon ein gewisses Alter hat.« Jonathan Herrmann, der schon in der »Zweiten« aushalf und aus der A-Jugend kommt, habe Qualitäten für den mittleren Rückraum. »Auf dieser Position musst du die Mannschaft nach vorne führen, das kann er packen. Er hat Spaß an unserem Spielstil und ist auf einem guten Weg, bei uns herein zu finden. Wir wollen weniger intuitiv, sondern mehr nach Regeln spielen«, erklärt Hamel.

Großer Kader mit 17 Spielern ist bewusst gewählt

Er wählt in dieser Saison mit insgesamt 17 Spielern bewusst einen großen Kader. »Die Planung um Urlaube, Dienstreisen, Verletzungen und Schiedsrichtertätigkeiten ist mit einem kleinen Kader schwierig.« Das Ziel für die neue Saison ist der Klassenerhalt: »Wir wollen als Mannschaft zusammenwachsen und kontinuierliche Leistungen bringen, um so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben«, hofft Hamel auf einen oberen Platz im unteren Drittel.

Den Grundstein dafür können seine Jungs am Samstag ab 16.15 Uhr gegen die dritte Mannschaft der HSG Handball Lemgo in der Volker-Zerbe-Halle legen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6026896?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F2514599%2F