Fr., 14.09.2018

Handball: FC Stukenbrock verliert 22:34 gegen HSG Handball Lemgo 3 Keine Chance gegen Lemgoer Routine

Sascha Freier war im ersten Saisonspiel gut drauf und warf sechs Tore für den FC Stukenbrock. Das Bild zeigt ihn im Spiel gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof aus der abgelaufenen Spielzeit.

Sascha Freier war im ersten Saisonspiel gut drauf und warf sechs Tore für den FC Stukenbrock. Das Bild zeigt ihn im Spiel gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof aus der abgelaufenen Spielzeit. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der Aufsteiger hat es den Bezirksliga-Handballern des FC Stukenbrock nicht leicht gemacht. Die Truppe um Trainer Klaus Hamel verliert am Samstagabend mit 22:34 (13:15) in der Volker-Zerbe-Halle – nach einer guten ersten Halbzeit.

»Das war eine echt tolle Leistung der Jungs«, lobt Hamel. Auch die Neuzugänge machen ihre Sache gut: Fabian Lamberts steuert drei Tore bei, Jonathan Herrmann trifft zwei Mal und Daniel Papajewski sorgt für einen Treffer im HSG-Kasten. »Alle haben ihre Parts gut gespielt. Dann sind wir aber von der geballten Routine der Lemgoer überrannt worden«, nimmt Hamel die Niederlage gelassen. »Daniel hat solide in der Deckung gearbeitet. Jonathan hat in der Mitte einen blitzsauberen Part gespielt. Er hat Ruhe reingebracht und Druck ausgeübt, so wie es sein sollte. Fabian war heiß und hat ein tolles Wurfbild, obwohl er ein Jahr pausiert hat. Er wurde in der zweiten Hälfte vom Spielertrainer der HSG gedeckt«, lobt Hamel.

Bis zur Auszeit eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff läuft es gut für die Stukenbrocker. Zunächst gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Teams, dann kann sich Lemgo immer wieder mit ein oder zwei Toren absetzen. Aber der FCS gibt sich kämpferisch: Stefan Hackstein kann sein Team eineinhalb Minuten vor der Pause auf den Ausgleich zum 13:13 (29.) bringen. Er wirft im Spiel insgesamt sieben Mal ins Lemgoer Netz und ist damit der beste Werfer im FCS-Lager. Sergej Trunow und Jonas Rackelmann machen dem aus FCS Sicht motivierenden Pausenstand aber einen Strich durch die Rechnung und bringen die HSG wieder auf den gewohnten Vorsprung.

Der vergrößert sich in der zweiten Hälfte auf sechs Tore, bevor Hamel das Team-Time-Out in der 45. Spielminute beim Stand von 16:22 einberuft. »Danach sind wir eingebrochen und haben in der letzten Viertelstunde nur noch fünf Tore gemacht«, sagt Hamel. »Das ist eine ganze Menge zu wenig, wir sind einfach nicht mehr zum Zuge gekommen«, berichtet der FCS-Coach. Und wer Torchancen auslässt und im ersten Viertel der zweiten Hälfte noch ordentlich Tore kassiert – für den ist die Niederlage nicht mehr abwendbar. »Die Lemgoer sind eine junge, routinierte Truppe. Wir müssen ihre gute Leistung neidlos anerkennen. Die Höhe der Niederlage tut aber schon weh«, leidet Hamel etwas.

Am kommenden Samstag steht für die FCS-Handballer das lang ersehnte erste Heimspiel an. Sie empfangen um 19 Uhr die HSG Altenbeken/Buke 2. »Das wird ein richtungsweisendes Spiel. Da müssen wir fit und auf der Höhe sein und punkten«, fordert Hamel. Seine Mannschaft stand in der vergangenen Saison gemeinsam mit dem FCS im Tabellenkeller. Die Hamel-Truppe holte gegen Altenbeken/Buke nach dem Unentschieden im Hinspiel einen knappen 27:25-Sieg im Rückspiel – die Partie am Samstag verspricht also spannend zu werden.

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