Fr., 28.09.2018

Handball-Bezirksliga: FCS kassiert knappe 26:27-Niederlage gegen Steinheim Im Herzschlagfinale fehlt die Kraft

FCS-Neuzugang Fabian Lamberts (rechts) muss sich hier gegen die HSG Altenbeken/Buke 2 durchbeißen. Er verliert mit seinen Teamkollegen gegen HC Steinheim nur knapp mit 26:27. Sascha Freier und Christopher Deittert steuern die meisten Tore bei.

FCS-Neuzugang Fabian Lamberts (rechts) muss sich hier gegen die HSG Altenbeken/Buke 2 durchbeißen. Er verliert mit seinen Teamkollegen gegen HC Steinheim nur knapp mit 26:27. Sascha Freier und Christopher Deittert steuern die meisten Tore bei. Foto: Carina Teckentrup

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Es geht vorwärts: Die Niederlagen der FCS-Handballer fallen immer niedriger aus. Die Differenz ist gegen Bezirksliga-Rivale HC Steinheim auf nur ein Tor zusammengeschrumpft – mit 26:27 (15:15) hat die Truppe um Trainer Klaus Hamel ihr Spiel gegen den aktuell besseren Tabellennachbarn verloren.

»Es war sehr spannend. Keine Mannschaft hat sich über das gesamte Spiel auch nur ein Mal absetzen können«, berichtet Hamel. Sein Team musste sich zuvor noch mit zwölf (HSG Handball Lemgo 3) und vier (HSG Altenbeken/Buke 2) Toren Differenz geschlagen geben.

Gegen Steinheim gehen die Stukenbrocker zu Beginn mit 3:1 (5.) in Führung. Den Vorsprung macht der Gastgeber aber nur zwei Minuten später mit dem Ausgleich zunichte. Die Tore für den FCS macht bis dahin allesamt Christopher Deittert, auf den sich Steinheim danach fixiert. So kommt Sascha Freier etwas mehr zum Zug und es geht mit hauchdünnem Vorsprung – mal für das eine, mal für das andere Team – weiter.

Der Pausenpfiff ertönt beim Stand von 15:15. Im zweiten Durchgang gelingt dem HC nicht ein einziger Führungstreffer – allerdings immer der Ausgleich. Das ändert sich allerdings in der 58. Minute! Nach dem 25:25 vier Minuten vor Schluss bringt der Steinheimer Dennis Wiechers sein Team nach vorne. Thorsten Grunwald erkämpft zwar noch den Ausgleich zum 26:26 (59.), 47 Sekunden vor Schluss fällt im Herzschlagfinale in Steinheim aber das letzte Tor für den Gastgeber.

»Wir hatten zwei gute Halbzeiten mit einem starken Rückraum«, freut sich Hamel. »Der HC hat sich nie richtig auf uns einstellen können. Am Ende konnten wir unsere knappe Führung aber nicht über die Zeit bringen. Die Kraft fehlte uns zum Schluss und etwas Pech kam auch noch hinzu. Einige Situationen wurden durch die beiden Unparteiischen unterschiedlich wahrgenommen«, sagt Hamel. Fünf Siebenmeter gab es für Steinheim – alle waren drin und »toll geworfen«.

Zweite Begegnung mit Aufsteiger

Hamel notiert sich mit Blick auf seine Mannschaft elf Fehlangriffe in der ersten und 15 in der zweiten Hälfte. »Die Deckung hat gut gestanden«, sagt Hamel. Torwart Björn Gohl habe mit insgesamt 16 Paraden einen Sahnetag erwischt.

»Er hat uns im Spiel auf Augenhöhe gehalten und hat Tempogegenstöße entschärft«, lobt der Stukenbrocker Trainer. Nur drei HC-Tore seien aus Tempogegenstößen entstanden. »Björn hat flexibel reagiert, wenn die Steinheimer ihr Wurfbild geändert haben und eine tolle Leistung gezeigt.« Der FC Stukenbrock kann mit acht Torschützen aufwerten. »Das zeigt, dass jeder bei uns Tore werfen kann«, sagt der FCS-Trainer. Am Samstag tritt sein Team beim zweiten Heimspiel gegen den TuS Sennelager an. Nach der HSG Handball Lemgo 3 ist der TuS schon der zweite Aufsteiger aus der Kreisliga, der den Stukenbrockern in der noch jungen Saison begegnet. Sennelager konnte bisher aus drei Spielen einen Sieg mitnehmen (auswärts gegen die HSG Blomberg-Lippe). Der FCS hofft auf den ersten Punktgewinn, denn: »Die Formkurve geht bisher wie geplant nach oben«, sagt Hamel. Sennelager habe sich noch nicht mit Ruhm bekleckert. »In der Partie gegen Hillentrup haben sie aus Nervosität die Hälfte ihrer Würfe nicht versenken können«, sagt Hamel, der das Spiel als Zuschauer verfolgte.

FC Stukenbrock: Björn Gohl, Christopher Benett – Sascha Freier (7 Tore), Christopher Deittert (6), Stefan Hackstein (5), Thorsten Grunwald (3), Dennis Ehlebracht (2), Kai Lamberts (1), Sven Hädrich (1), Jonathan Herrmann (1), Fabian Lamberts, Bjarke Edzards, Henning Dirks, Frederic Henrichs.

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