Sa., 13.10.2018

Fußball-Bezirksliga: SW empfängt Spitzenreiter – VfB bei SuK Canlar Kein Offensivfeuerwerk

Torben Brandy (links) empfängt mit SW Sende den derzeitigen Spitzenreiter, Gütersloher TV. Marco Weigmann (rechts) ist mit dem VfB bei SuK Canlar Bielefeld zu Gast.

Torben Brandy (links) empfängt mit SW Sende den derzeitigen Spitzenreiter, Gütersloher TV. Marco Weigmann (rechts) ist mit dem VfB bei SuK Canlar Bielefeld zu Gast. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Die beiden Fußball-Bezirksligisten der Stadt gehen den kommenden Spieltag ähnlich an: »Wir wollen hinten die Null halten. Ein lichter Moment vorne würde mir dann reichen«, sagt Stefan Studtrucker.

Der Trainer vom VfB Schloß Holte hält es damit wie sein Kollege von Schwarz-Weiß Sende. »Wir wollen so lange wie möglich im Spiel bleiben. Hinten heraus ist viel möglich. Das haben wir gegen den VfB und SV Avenwedde gesehen«, sagt Jürgen Prüfer. In beiden Fällen gerieten die Sender zunächst mit einem Tor in Rückstand und drehten dann die Partie um. Der Schlüssel zum Erfolg war eine defensive Ausrichtung zu Beginn der Begegnungen. »Ich würde auch gern ein Offensivfeuerwerk sehen, aber aktuell werden wir dann gnadenlos ausgekontert«, sagte Prüfer nach dem Derbysieg der vergangenen Woche. »Der Gütersloher TV hat eine dominante Spielanlage. Die Partie wird nicht leichter als gegen Holte«, sagt Prüfer über den Gegner am kommenden Sonntag. Fest steht für ihn: »Es wird eine lange und harte Saison und sich wahrscheinlich wieder erst am Schluss entscheiden, ob wir den Klassenerhalt schaffen. Wir müssen uns berappeln.« Prüfers Torhüter Robert Große ist weiter krank, Kollege Stephan Peschtrich wird also zwischen den Sender Pfosten stehen.

Auch Jonas Lemke und Finn Jaster noch nicht einsatzfähig. Toni Mayer legt nach seiner fünften gelben Karte eine Zwangspause ein. »Florian Badura wäre auf der Position meine erste Wahl. Er hat aber in der Woche nicht mittrainiert, da auch er erkrankt ist«, so Prüfer am Donnerstagabend. »Max Wiegand ist immer eine Option in der Defensive. Es ist ebenso eine offensivere Variante mit Vidoje Matic denkbar. Darüber muss ich aber noch nachdenken«, legte sich Prüfer noch nicht auf einen Mayer-Ersatz fest.

Ähnlich sieht es auch bei den Holter Löwen aus, die am Sonntag bei SuK Canlar Bielefeld zu Gast sind: Hier bastelt Studtrucker noch am Sturm, da die verletzten Julian Lakämper und Dennis Keller noch nicht zurückkehren. Zudem fällt auch Kevin Schubert aus. »Er hat sich in seiner letzten Aktion gegen Sende verletzt. Beim Herunterkommen aus einem Kopfballduell ist er wohl umgeknickt«, berichtet Studtrucker. Er kann zwar weiter auf Tomasz Szymura zählen, erwägt aber auch, zusätzliche Spieler aus der zweiten Mannschaft mit nach Bielefeld zu nehmen. Möglich ist auch eine Umstellung im Zentrum, wo Studtrucker die volle Auswahl hat. »Da werde ich mir noch Gedanken machen. Aktuell sieht es aber so aus, als würden wir verstärkt über Außen kommen. Wenn der Ball dann vor das Tor kommt, kann ihn jeder hereinhauen.«

Viel wichtiger als die Taktik sei aber die Einstellung seiner Spieler. »Das System macht nur eine Nuance aus. Wir müssen 100 Prozent Leistung abrufen. Jeder muss bereit sein, für den anderen Gras zu fressen«, sagt Studtrucker. Leistungsschwankungen sind normal und »genehmigt«. Zuletzt seien Einsatzwillen und Laufbereitschaft aber schleichend weniger geworden. »Es ist jedem Spieler möglich, 10 bis 15 Prozent draufzulegen.« Ziel gegen Canlar: natürlich der Sieg. »Das wird nicht einfach. Wir kommen dem aber einen Schritt näher, wenn alle eine Schippe drauflegen.«

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