Sa., 08.12.2018

Fußball-Bezirksliga: SW Sende und VfB Schloß Holte zum Jahresabschluss zu Hause Keine Laufkundschaft

VfB-Spieler Dozgin Bulut hat in der Partie gegen den FC Augustdorf alles im Blick. Gegen den TSV Oerlinghausen soll noch ein Sieg vor der Winterpause her, um mit einem guten Gefühl im neuen Jahr wieder zu starten.

VfB-Spieler Dozgin Bulut hat in der Partie gegen den FC Augustdorf alles im Blick. Gegen den TSV Oerlinghausen soll noch ein Sieg vor der Winterpause her, um mit einem guten Gefühl im neuen Jahr wieder zu starten. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Zum Jahresabschluss der Fußball-Bezirksliga erwarten die heimischen Klubs »keine Laufkundschaft«. Mit einem schnellen und einfachen Sieg ist sowohl beim VfB Schloß Holte als auch bei Schwarz-Weiß Sende nicht zu rechnen.

Das sieht beim VfB auf dem Papier zunächst nicht so aus: Der Spitzenreiter trifft auf den Tabellen-13. der Liga. »Natürlich können sie uns gefährlich werden«, sagt VfB-Trainer Stefan Studtrucker. Schließlich hat der TSV Oerlinghausen gegen VfR Wellensiek, SC Hicret Bielefeld und die Spielvereinigung Steinhagen gewonnen. »Alles Mannschaften, gegen die wir uns schwer getan haben. Oerlinghausen ist keine Laufkundschaft«, macht »Studti« klar. Sie stehen aus seiner Sicht zu Unrecht so weit unten in der Tabelle.

Allerdings hat der TSV diese Spiele zu Hause gewonnen – am kommenden Sonntag gastiert der Verein aber an der Oerlinghauser Straße. Und die Holter sind motiviert: »Trotz der Niederlage in der vergangenen Woche sind wir immer noch Tabellenführer. Wir setzen alles daran, mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen«, sagt der 52-Jährige.

Kevin Kröger trotz Verletzung eine Option

Er musste in der Woche einige personelle Einbußen hinnehmen. Kevin Kröger hat aufgrund einer Prellung, wegen der Studtrucker seinen Kapitän im Steinhagen-Spiel auswechseln musste, nur Laufeinheiten ohne Ball absolviert. Er ist aber »definitiv eine Option« gegen den TSV.

Robin Hofmann und Can-Luca Kaval waren krank, aber am vergangenen Donnerstag schon wieder beim Training dabei. Kevin Klippenstein und Dennis Keller sind allerdings noch angeschlagen. »Das ist als Vorbereitung nicht optimal, aber ich habe 16 Spieler plus zwei Torwarte zur Verfügung. Das ist ja auch das Maximum an Leuten, das in den Kader darf«, muss sich Studtrucker um die Auswahl der Spieler für das Spiel gegen Oerlinghausen keine Gedanken machen.

Bei SW Sende verrät der Blick auf die Tabelle: Es wird ein spannendes Kellerduell. Das Hinspiel gewann SuK Canlar Bielefeld mit 2:1 durch ein Strafstoßtor in der Nachspielzeit.

"

»Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel«

SW-Trainer Jürgen Prüfer

"

Direkt nach der 0:9-Niederlage gegen Dornberg in der vergangenen Woche blickte Jürgen Prüfer auf die Partie gegen Rivale SuK Canlar. »Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel«, macht der SW-Trainer die Wichtigkeit des Spiels im Abstiegskampf der Sender deutlich. Beide Teams trennt derzeit nur ein Zähler.

Nach der desaströs-wehrlosen Vorstellung in Dornberg forderte Prüfer: »Wir haben das Gesicht eines Absteigers gezeigt, das müssen wir schleunigst ändern.« Um nicht im Abstiegssumpf zu versinken, muss also ein Sieg her.

Dabei könnte Torwart Stephan Peschtrich seine Abschiedsvorstellung im Sender Kasten geben: Der 26-Jährige wechselt in der Winterpause zum Landesliga-Aufsteiger FC Kaunitz zurück. Von dort kam er im Winter 2016/2017 nach Sende.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6242537?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F2514599%2F