Mo., 11.02.2019

Fußball-Testspiel: VfB siegt – Marco Weigmann kündigt Abschied an Mit Selbstvertrauen in die Liga

Dozgin Bulut (rechts) liefert gegen die Kaunitzer ein »echt gutes« Spiel ab, ebenso wie VfB-Stürmer Kevin Schubert. »Sie haben vieles abgerufen und ich habe die Hoffnung, dass es so auch in der Saison zugeht«, sagt ihr Trainer Stefan Studtrucker.

Dozgin Bulut (rechts) liefert gegen die Kaunitzer ein »echt gutes« Spiel ab, ebenso wie VfB-Stürmer Kevin Schubert. »Sie haben vieles abgerufen und ich habe die Hoffnung, dass es so auch in der Saison zugeht«, sagt ihr Trainer Stefan Studtrucker. Foto: Patrick Pollmeier

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Der VfB Schloß Holte hat seine Vorbereitung auf die restliche Saison in der Fußball-Bezirksliga mit einem 3:2 (2:1)-Sieg gegen den FC Kaunitz beendet. So kann die Mannschaft um Trainer Stefan Studtrucker mit Selbstvertrauen am kommenden Sonntag in die erste Meisterschaftspartie nach der Winterpause gehen.

Studtrucker drückt nach dem erfolgreichen Test gegen den Landesligisten auf die Euphorie-Bremse. »Ich will den Sieg nicht überbewerten, obwohl es ein gutes Spiel war«, sagt der 52-Jährige, der gerade erst seinen Vertrag beim VfB für die kommende Saison verlängert hat. Sein Team bleibt größtenteils bestehen – nur Verteidiger Marco Weigmann wird die Holter am Saisonende verlassen. »Er geht zurück zu seinem Heimatverein TuS Lipperreihe«, weiß VfB-Fußballobmann Mike Middeke. Der VfB habe versucht den 27-Jährigen zu halten, aber ohne Erfolg. In Lipperreihe wird er als spielender Co-Trainer auflaufen. »Die letzten Gespräche laufen noch, aber wir sind kurz davor, den Rest der Mannschaft zu halten«, sagt Middeke. Torwart Feim Statovci, Kevin Klippenstein, Maximilian Ulrich, Kapitän Kevin Kröger, Julian Lakämper und Stefan Elfers haben schon verlängert.

Neben der Bekanntgabe von Weigmanns Abgang ist auch die Verletzung von Klippenstein in der zweiten Hälfte ein kleiner Wermutstropfen im Spiel gegen den FC. Der VfB bringt die Partie in Unterzahl zu Ende. Nach Toren von Kevin Schubert (29.), der seinen Körper im Zweikampf gut einsetzt, und Weigmann (37.) nach einer Ecke zum 2:0 wird dem VfB ein Standard gefährlich. Ein einfach gechippter Ball nach einem Freistoß der Kaunitzer landet im VfB-Tor zum 2:1 (41.). »So einfach darf man es keinem machen«, sagt Studtrucker. Seine Mannschaft verfügt im zweiten Durchgang zwar über viel Ballbesitz, der entscheidende Treffer gelingt Elfers aber erst zehn Minuten vor Ende. Er verlängert einen Freistoß von Kröger per Kopf in den Kaunitzer Kasten – 3:1 (80.). In der zweiminütigen Nachspielzeit gelingt dem FC nach einem Eckball in den Rückraum das 3:2 (90.+1).

Statovci ist sogar noch am Ball, kann gegen den Nachschuss von Marco Kaminski aber nichts mehr ausrichten. »In Unterzahl ist uns in der zweiten Halbzeit noch ein 1:1 gelungen. Gegen eine so stark besetzte Truppe ist es schon eine Hausnummer, so gut auszusehen«, lobt Studtrucker. Die Leistungen von Dozgin Bulut und Schubert verdienen ein Lob, ebenso wie die von Kröger. »Er hat die Mannschaft gut angeschoben.« Positiv fallen »Studti« die gute Defensive, Zweikampfquote und das Umschaltspiel in der ersten Hälfte auf. Lediglich bei den Standards, aus denen auch die FC-Tore resultieren, fordert er »mehr Ehrgeiz, dass, daraus nicht mehr passiert. Wir waren da nicht wach.«

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