Mi., 13.02.2019

Basketball-Bezirksliga: Wombats verlieren mit 59:65 gegen TuSpo Rahden Nichts für schwache Nerven

Daniel Wölke (am Ball) und seine Mannschaftskameraden Kai Günzel, Pascal Lideck und Thiemo Ernst (in den weißen Trikots, von links) verlieren das Heimspiel am vergangenen Freitag erst in allerletzter Minute mit 59:64. Schuld sind ein Dreier und drei Freiwürfe.

Daniel Wölke (am Ball) und seine Mannschaftskameraden Kai Günzel, Pascal Lideck und Thiemo Ernst (in den weißen Trikots, von links) verlieren das Heimspiel am vergangenen Freitag erst in allerletzter Minute mit 59:64. Schuld sind ein Dreier und drei Freiwürfe. Foto: Carina Teckentrup

Von Carina Teckentrup

Schloß Holte-Stukenbrock (WB). Das ist kein Basketballspiel für zartbesaitete Sportfans gewesen: Am Freitagabend verlieren die FC Stukenbrock Wombats in der Bezirksliga gegen TuSpo Rahden mit 59:65 (17:12, 8:20, 22:16, 12:17) – und das in allerletzter Minute.

FCS-Trainer André Walke kann gegen den Wombats-Mitaufsteiger auf zehn Spieler zurückgreifen. Daniel Wölke, Hans-Werner Schapansky, Paul Dreßler, Moritz Pohlmann und Philip Snelting starten gegen den aktuellen Tabellenfünften. Das Spiel beginnt auf beiden Seiten unruhig, die Teams sind bedacht, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Daraus entwickelt sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Stukenbrocker immer leicht in Führung liegen. Die Spielstände zum 12:8 (8.) und ein 17:10 (10.) markieren die größten FCS-Vorsprünge im ersten Viertel. Philip Snelting überzeugt und wirft 11 seiner 24 Punkte. Im zweiten Viertel verlieren die Wombats den Faden.

Rahden kommt zu einfachen Abschlüssen und dreht das Spiel auf 19:20 (11.). Der FCS verzettelt sich in Einzelaktionen und agiert zu unüberlegt in den Abschlüssen. Rahden gewinnt zunehmend die Oberhand und sie setzt sich zum Viertelende weiter ab (23:30 und 25:32). Defensiv zeigen die Wombats eine gute Leistung – es hapert allerdings in der Offensive.

Walkes Halbzeitansprache sitzt und motiviert die Stukenbrocker, doch Rahden ist weiter am Drücker und setzt sich auf 25:36 ab – die bislang höchste Führung im Spiel. Der FCS lässt sich davon nicht einschüchtern. Ein 13:0-Lauf sorgt wieder für eine knappe FCS-Führung (38:36, 26.). Dreßler erzielt davon 8 Punkte. Durch eine gute engagierte Defensive – unter anderem durch gute Reboundarbeit von Schapansky – und schnelles Umschalten erlangt der FCS die Kontrolle wieder und ist plötzlich wieder voll im Spiel. Doch auch Rahden schreibt sich nicht ab und kommt nach dem Ausgleich mit einem 7:0-Lauf zum 38:45 (29.). Die Wombats legen innerhalb von zwei Minuten nach und gehen mit einem knappen 47:48-Rückstand in das Schlussviertel. Beide Mannschaften liefern sich ein spannendes Finale. Ständige Führungswechsel prägen bis zur 36. Minute das Spiel und zerren an den Nerven der Wombats-Fans. Die Stukenbrocker drehen das Spiel kurz vor Schluss zum 59:55. Rahden hat das passende Wurfglück und trifft die richtigen Entscheidungen. Der FCS spielt die Würfe zwar gut heraus, der Ball fällt aber nicht durch den Korb. Eine Minute vor Schluss steht es 59:59, bis der Rahdener Kai Fröse sein Team mit einem Drei-Punkte-Wurf zum 59:62 erlöst.

Drei Freiwürfe in der letzten halben Minute bescheren den Wombats die 59:65-Niederlage. »Den Jungs kann man keinen Vorwurf machen. Sie haben eine gute Leistung abgeliefert, auf die man in den kommenden Spielen aufbauen kann. Das war das richtige Zeichen des Teams zur richtigen Zeit«sagt Co-Trainer Lideck.

»Die Mannschaft hat mich mehr als beeindruckt. Das Team ist in der unglücklichen Situation fest zusammengerückt und hat die Krallen ausgefahren. Spielerisch waren wir über drei Viertel die bessere Mannschaft. Am Ende fehlte uns das nötige Glück, um TuSpo zu zeigen, dass der Meistertitel in der letzten Saison zurecht an uns ging. Aber wir werden in der nächsten Saison wieder zwei Gelegenheiten haben, die Verhältnisse wieder gerade zu rücken«, ist FCS-Trainer Walke vom Klassenerhalt überzeugt.

FC Stukenbrock Wombats: Philip Snelting 24 Punkte (7/7 Freiwürfen, 1 Dreier), Paul Dreßler 18 (3/6, 1 Dreier), Hans-Werner Schapansky 9 (1/2), Thiemo Ernst 4, Moritz Pohlmann 4, Daniel Wölke, Kai Günzel, Bleron Gela, Pascal Lideck, Marlon Fuchs.

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