Mo., 14.01.2019

Handball-Verbandsliga: Steinhagen 30:41 gegen Altenbeken zu lethargisch Auszeit schon beim Start

Auch Joachim Vogel rennt sich hier in der Altenbekener Deckung fest. Über 13:17, 17:25 und 18:28 ging es für die Gastgeber kontinuierlich bergab bis zum zweistelligen Rückstand.

Auch Joachim Vogel rennt sich hier in der Altenbekener Deckung fest. Über 13:17, 17:25 und 18:28 ging es für die Gastgeber kontinuierlich bergab bis zum zweistelligen Rückstand. Foto: Lena Gresselmeier

Steinhagen (WB/leg). In einer torreichen Partie der Handball-Verbandsliga unterstreicht der Tabellenzweite HSG Altenbeken/Buke seine Favoritenrolle. Die Höhe der 30:41 (13:19)-Heimschlappe ist für Gastgeber Spvg. Steinhagen jedoch ein herber Schlag.

Die Anfangsphase des Spiels wird von zahlreichen Fehlwürfen und Paraden des Gäste-Torwarts Christian Harst geprägt. Bereits bis zur 5. Minute scheitern gleich mehrere Werfer der Spvg. am starken Keeper des Gegners. So setzt sich die HSG auf 2:6 (5.) frühzeitig ab. »Wir haben uns in der ersten Halbzeit leider gleich eine Auszeit genommen. Das hat uns das Genick gebrochen und uns die Stabilität für den weiteren Spielverlauf genommen«, sagt Spvg.-Trainer Michael Bohnemeier. Denn obwohl Steinhagens Defensive mehrere Deckungsvarianten aufs Parkett bringt, finden die Gäste immer wieder Lücken und kommen zum Torerfolg. »Wir haben zunächst von einer 6-0-Deckung auf eine offensive 3-2-1-Abwehr umgestellt. Das hat nicht wirklich funktioniert. Kurz vor Schluss wollten wir es dann noch mal mit der 4-2-Variante probieren. Auch das scheiterte«, gibt »Bohne« nach dem Spiel offen zu.

Die Spvg. kommt mit dem Tempo- und Umschaltspiel der Gäste nicht zurecht. Bohnemeier: »Altenbeken ist einfach wacher gewesen. Ich hätte mir von unseren Jungs mehr Einsatz gewünscht. In der ersten Halbzeit hätten wir deutlich mehr Abpraller bekommen müssen«, so der Spvg.-Trainer. Neben einfachen Fehlern in der Defensive sind auch die zahlreichen unvorbereiteten Torwürfe in der Offensive dafür verantwortlich, dass das Spiel so deutlich verloren geht. Altenbeken zeigt sich zweikampfstärker. »Die vielen Siebenmeter haben gezeigt, dass wir immer einen Schritt zu spät waren und wir ihre Konzepte nur schwer verteidigen konnten«, analysiert Bohnemeier.

Spvg. Steinhagen: Köhne (1--35.), Strakeljahn (35.-60.); Lindemann (8/2), Y. Peperkorn (6), Janzen (5), Ansorge (3), Strothmann (3), Lünstroth (2), Vogel (2), Wagner (1), K. Kasper.

Tore für Altenbeken/Buke: Wiemann (9/1), Schadomsky (8/8), Goesmann (7), Grebe (7), Unkell (4), Weisselstein (3), Werning (2), Schubert (1).

So geht’s weiter: So., 27. Januar, 17 Uhr TSV Hahlen (H).

 

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