Sa., 15.09.2018

Handball-Oberliga: SF Loxten empfängt Aufsteiger Schalke 04 Lieber Grün als Königsblau

Loxtens Rechtsaußen Max Harnacke ist vor dem Heimspiel gegen Schalke angeschlagen.

Loxtens Rechtsaußen Max Harnacke ist vor dem Heimspiel gegen Schalke angeschlagen. Foto: Sören Voss

Versmold-Loxten  (WB/guf). Der FC Schalke 04 kommt in die Sparkassen-Arena: Dass es sich »nur« um die Handballer des siebenfachen Deutschen Fußballmeisters handelt, ändert nichts an der Bedeutung der Partie für Oberligist SF Loxten: »Wir wollen uns die Punkte drei und vier holen – vor dem schweren Spiel bei LIT«, sind sich Trainer Dirk Schmidtmeier und Torwart Marco Possehl einig.

Possehl ist – was die Fußball-Vorliebe angeht – der einzige erklärte Schalke-Fan im Loxtener Oberliga-Kader. Diesmal fällt es ihm aber leicht, seine Leidenschaft für Königsblau zurückzustellen: »Samstag zählen nur die grünen Farben, da ist Schalke ein Gegner wie jeder andere auch. Wenn wir in der Deckung wieder stabil stehen, bin ich zuversichtlich, dass wir dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.«

Nach seinen starken Leistungen beim Oberliga-Sieg in Ferndorf und tags darauf in der Bezirksliga-Reserve gegen EGB Bielefeld genießt Possehl das Vertrauen des Trainers als zweiter Torwart neben Pascal Welge. »Marco und Hendrik Peters sind in ihrem Leistungsvermögen auf Augenhöhe. Aber bis zum ersten Oktober-Wochenende habe ich mich erst mal für das Duo Welge/Possehl entschieden«, sagt Schmidtmeier.

Beim FC Schalke 04 blüht der Handball im Verborgenen, befindet sich aber derzeit eindeutig im Aufwind. Lange nach dem einjährigen Gastspiel in der Oberliga 89/90 geht es seit 2016 (Aufstieg in die Verbandsliga) wieder aufwärts. Nur zwei Jahre später gelang im Mai mit 46:6 Punkten überlegen der Sprung in die Oberliga.

Im ersten Oberliga-Heimspiel nach 29 Jahren wurden die Königsblauen vergangenen Samstag mit Standing Ovations aus der Sporthalle Schürenkamp verabschiedet – trotz der 21:24-Niederlage gegen LIT Tribe Germania. Nach 6:13-Pausenrückstand brachte der Neuling den Vorjahresdritten beim 19:21 und 20:22 (56.) gehörig ins Schlingern – zur Freude der Fans. »Die Schalker kämpfen und rennen bis zum Schluss, gehen bei jeder Gelegenheit mit sechs Mann unter Volldampf in den Gegenstoß«, hat Dirk Schmidtmeier beobachtet. Von seiner Mannschaft verlangt er deshalb vor allem eine sehr disziplinierte Vorstellung. Das Rückraumduo Blankert/Schäper fehlt weiterhin. Angeschlagen sind Max Harnacke (Zusammenprall im Training) und Malte Weigel (Platzwunde, die genäht werden musste).

 

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