Sa., 06.10.2018

Handball-Oberliga: Auswärtssieg in Soest soll Platz im Spitzentrio festigen SF Loxten will dritten Kraftakt veredeln

Nils Patzelt (Mitte) musste das Donnerstag-Training absagen, will aber in Soest zum Sieg beitragen.

Nils Patzelt (Mitte) musste das Donnerstag-Training absagen, will aber in Soest zum Sieg beitragen. Foto: Sören Voss

Versmold-Loxten (WB/guf). Gastgeber Soester TV (6:4 Punkte) oder der Tabellendritte SF Loxten (8:2) – welcher der beiden Handball-Oberligisten verkraftet die ungewohnte Belastung einer Englischen Woche am besten? Diese Frage wird Samstag beantwortet.

Den Loxtenern stecken der harte Kampf gegen Mennighüffen (18:17) und das gut 50 Minuten offene Duell mit Möllbergen vom Mittwoch noch spürbar in den Knochen. »Donnerstag haben wir nur eine kurze Regenerationseinheit absolviert und uns dann aufs Videostudium für Soest konzentriert«, berichtet Dirk Schmidtmeier. Der Loxtener Trainer nimmt Rücksicht darauf, dass die Spieler mit Beruf und Studium neben dem leistungsbezogenen Sport im ganz normalen Alltagsrhythmus unterwegs sind. Die Soester hatten einen Tag mehr Luft, weil sie ihren 31:23-Heimsieg gegen Schalke bereits Freitag vor einer Woche feierten. Mittwoch bei der 30:36-Niederlage in Nordhemmern kamen sie eigentlich nie für einen Punktgewinn in Frage.

»Der Gegner hat auch ein hartes Programm in den Beinen und ist nach meinem Eindruck bisher noch nicht so stabil wie wir. Aber auswärts ist das wieder eine absolute 50:50-Geschichte – da spielen in dieser Liga Tagesform und Konzentrationsfähigkeit die entscheidende Rolle«, weiß Schmidtmeier. Die Soester Heimsiege gegen Schalke und Hemer (33:27) zeigen dem Trainer vor allem eines: »Besonders in den ersten zehn Minuten rennen die Soester wie der Teufel, gehen kompromisslos in die erste und zweite Phase. Wir müssen konsequent gegenhalten.«

STV-Coach Sören Hohelüchter, bis zum Januar 2018 einige Jahre Coach des TV Verl, kennt die Loxtener Stärken natürlich aus dem Eff-eff. Als junger Spieler stand er mit Dirk Schmidtmeier gemeinsam in Diensten der Ahlener SG. Bei der Niederlage in Nordhemmern, wo das Trio Voss-Fels, Falkenberg und Vukoja angeschlagen fehlte, kritisierte Hohelüchter seine Mannschaft deutlich: »Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, waren zu fahrig, haben zu wenig Druck ausgeübt.« Loxten machte es gegen Möllbergen besser, hat aber ebenfalls Personalsorgen: Neben Max Schäper und Max Harnacke (Einblutung im Knie) soll möglichst auch Paul Blankert noch geschont werden. Jan Schröder (Bluterguss über dem Knie) fällt aus, Nils Patzelt ist angeschlagen, will aber spielen.

 

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