Mo., 08.10.2018

Handball: Auswärtsniederlagen für SFL und Spvg. Steinhagen Loxtens Paradestück funktioniert nicht

Loxtener Auswärtsfrust: Enttäuschung bei (von links) Nils Patzelt, Dirk Schmidtmeier, Pascal Welge und René Mittelberg.

Loxtener Auswärtsfrust: Enttäuschung bei (von links) Nils Patzelt, Dirk Schmidtmeier, Pascal Welge und René Mittelberg. Foto: Sören Voss

Versmold/Steinhagen  (guf). Erstmals in dieser Saison sind die beiden klassenhöchsten Männerhandballteams aus dem Altkreis auswärts völlig leer ausgegangen.

Oberliga

Soester TV - SF Loxten 35:28 (18:14). »Ein verdienter Sieg für Soest, das Endergebnis ist aber erheblich zu hoch. Unser Gegner hat seine bisher beste Saisonleistung gezeigt, während unsere Abwehr diesmal über die gesamte Spielzeit nie richtig Zugriff bekommen hat.« Trainer Dirk Schmidtmeier brachte die Partie in zwei Sätzen auf den Punkt. Während die Hausherren ausgelassen ihr Oktoberfest feiern konnten, gingen die Loxtener mit gesenkten Köpfen in die Herbstferienpause.

Zu viele Faktoren sprachen gegen die Frösche. Neben dem Ausfall von Schäper und Harnacke ging auch bei Jan Schröder (starke Prellung) nach dem Aufwärmen der Daumen runter, Heiner Steinkühler musste schon nach wenigen Minuten passen, bei Paul Blankerts Comeback reichte es nur für einige Minuten in der Abwehr. Zudem fanden die Gäste kein Mittel gegen den gefürchteten Tempostart der Soester (9:5/12.). Danach verkürzte Loxten zwar auf 9:11 und 12:14 (25.). »Aber wir haben die Rückraumschützen Haake und Kurka nicht konsequent attackiert, trotz verschiedener Abwehrvarianten bis zur Manndeckung zog sich das durchs ganze Spiel«, bemängelte Schmidtmeier.

Nach 14:18-Pausenrückstand folgten die nächsten Wirkungstreffer (14:20, 18:24). Zwischen der 47. und 56. Minute kämpften sich die Loxtener mehrfach heran (21:24, 24:27, 28:30). Nach einem Fehlwurf und einem Ballverlust folgte aber der endgültige K.o.

Loxten: Welge (bis 20. und 2. HZ), Possehl (21. bis 30.); Menger (2), Stockmann (2), Blankert (1), Hölmer (4), Harting, J. Patzelt (4), Weigel (4), N. Patzelt (3), Steinkühler (1), Schulz (2), Meyer (5/3), Steinlechner. Tore für Soest: Kurka (8), Haake (7), A. Loer (5), Picht (4), M. Loer (4/4), Tischer (3), Vukoja (2), Gran, Schönle.

So geht’s weiter: Sa., 27. Oktober, 18 Uhr TSG Harsewinkel (H).

Verbandsliga

HSG Spradow - Spvg. Steinhagen 35:30 (15:11). 1:6-Rückstand, Auszeit schon in der 6. Minute – trotz der schlechten Erfahrungen gegen Rödinghausen verpatzten die Steinhagener erneut den Start und verschliefen den Auftakt zur zweiten Hälfte vom 11:15 zum 12:20 (36.) in fast identischer Weise. »Zwei solche Phasen kannst du auf diesem Niveau einfach nicht aufholen«, haderte Trainer Michael Bohnemeier nach der Schlappe bei einem Team, »das eigentlich nicht besser ist als wir«.

Als Steinhagen dann mit kurzer Deckung gegen Mittelmann Danowsky und später gegen den kompletten Rückraum alles riskierte, gelang noch mal ein Zwischenspurt zum 30:33 (1:55 Minuten vor Schluss). Aber eine Zeitstrafe gegen Robin Kasper auf der Bank durchkreuzte die letzte Hoffnung. Trotz der 30 Treffer war Steinhagens Erfolgsquote bei Wurfchancen von außen (im Ge­gensatz zur HSG-Flügelzange Hell­mann/Borcherding) zu schwach.

Spvg.: Köhne/Strakeljahn; Y. Peperkorn (6), Strothmann (2), Maiwald (2), Lünstroth, Vogel (5), R. Kasper, Janzen (2), K. Kasper (3), J. Wagner (1), Lindemann (6/1), Ansorge (3). Tore für Spradow: Danowsky (9/1), Borcherding, Hellmann (je 6), Reiser (5), Hülskötter, Iffland (je 3). Niermann (2), Rauschen.

So geht’s weiter: So., 28. Oktober, 17 Uhr Ahlener SG II (H).

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6106781?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352973%2F4029443%2F