Sa., 27.10.2018

Handball: TSG Harsewinkel fordert SF Loxten heraus – Spvg. Steinhagen braucht Heimsieg Die Nummer eins im Kreis

Ende September 2013 kämpften SF Loxten und die TSG um Verbandsliga-Punkte: Kim Harting war damals schon dabei.

Ende September 2013 kämpften SF Loxten und die TSG um Verbandsliga-Punkte: Kim Harting war damals schon dabei. Foto: Tilo Sommer

Von Gunnar Feicht

Versmold/Steinha­gen (WB). SF Loxten freut sich auf eine außergewöhnliche Oberliga-Premiere, Verbandsligist Spvg. Steinhagen braucht unbedingt einen Sieg: Die Heimspiele der klassenhöchsten Männerhandball-Teams stecken voller Brisanz.

Oberliga: SF Loxten - TSG Harsewinkel. Die Tabelle (8:4 gegenüber 0:12 Punkte) weist die Hausherren eindeutig als Nummer eins im Handballkreis aus. Aber diesen Status müssen die Frösche am Samstag erst mal im direkten Duell mit dem Tabellenschlusslicht bestätigen. »Harsewinkel braucht die Punkte, ich sehe uns jedoch im Vorteil, wenn wir konzentriert zur Sache gehen«, sagt SFL-Trainer Dirk Schmidtmeier. »Die Derbykonstellation mit einer rappelvollen Halle macht das Spiel natürlich zu einer anderen Aufgabe, als wenn wir gegen Ferndorf oder Schalke spielen. Aber ich gehe davon aus, dass mehr ›Loxtener‹ auf der Tribüne sein werden und uns zum Sieg peitschen«, ergänzt der Coach selbstbewusst.

Auf Shooter Krspogacin vorbereitet

Weil die Partie gleichzeitig ein Prestigeduell ist, haben die Loxtener ihre Hausaufgaben besonders intensiv gemacht. Ein spezielles Augenmerk galt Harsewinkels neuem Rückraumshooter Nikola Krspogacin, der vor der Ferienpause gegen LIT seinen Einstand feierte: »Wir haben uns intensiv auf die TSG vorbereitet und auch die Videos analysiert. Was er individuell drauf hat, sieht nicht schlecht aus. Auch in der Abwehr ist er aufgrund seiner Statur ein Faktor«, sagt Schmidtmeier.

Beim Loxtener Gegner haben in der Pause Sven Bröskamp und Jonas Kalter ihre Verletzungen auskuriert. TSG-Coach Manuel Mühlbrandt: »Jonas kann ein Schlüsselspieler für unseren Knotenlöser werden.« Auf Loxtener Seite ist Jan Schröder zwar noch nicht bei 100 Prozent, will aber gegen seinen Bruder Maik im TSG-Tor natürlich unbedingt dabei sein. Auch Max Harnacke meldet sich zurück. Dagegen werden Heiner Steinkühler und Max Schäper noch fehlen, Paul Blankert soll über die Zweite wieder herangeführt werden.

Mühlbrandt tippt 26:25 für Harsewinkel

»26:25 für uns!« Manuel Mühlbrandt gibt zum Oberliga-Derby einen mutigen Tipp ab. Der Coach der TSG Harsewinkel ist der Meinung, dass die Partie bei SF Loxten zum richtigen Zeitpunkt kommt: »Die Mannschaft hat Bock und kann sich mit dem Rücken zur Wand stehend freischaufeln. Das sind doch die Spiele, für die wir aufgestiegen sind. Jetzt geht es darum, dass uns diese Spiele erhalten bleiben und die Jungs sagen: In der bis auf den letzten Platz gefüllten Sparkassen-Arena aufzulaufen – wie geil ist das denn? Das will ich im kommenden Jahr noch mal haben.« Mühlbrandts Mannschaft hat vor allem an der Verbesserung des Umschaltspiels und der Treffer-Effizienz gearbeitet. Außerdem fordert »Mühle« eine »gesunde Härte« – im Rahmen des Erlaubten.

»Extrem wichtiges Heimspiel«

Verbandsliga: Spvg. Steinhagen - Ahlener SG II. Mit 4:6 Punkten und erst einem Sieg rangiert Steinhagen unmittelbar vor dem Schlusstrio der Tabelle, das von Ahlen (2:8) angeführt wird. Diese Konstellation verdeutlicht, warum Spvg.-Trainer Michael Bohnemeier von einem »extrem wichtigen Heimspiel« spricht. Nach der bitteren 30:35-Schlappe in Spradow und zuvor 34 Gegentoren gegen Rödinghausen muss die Spvg. vor eigenem Publikum diesmal ganz anders auftreten: »Wir müssen über eine stark verbesserte Abwehrleistung kommen und die sehr robuste und körperbetonte Ahlener Abwehr über hohes Tempo in Schwierigkeiten bringen«, betont Bohnemeier.

Das gegnerische Rückraumtrio um Mittelmann Michalczyk ist sehr torgefährlich, gegen frühzeitigen Körperkontakt aber auch »störanfällig«. Wichtig für Steinhagen: Das Trio Ansorge, Janzen und Robin Kasper ist wieder fit und soll körperlich dagegenhalten.

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