Sa., 10.11.2018

Handball: SF Loxten und Spvg. Steinhagen brauchen Heimsiege Vom Anpfiff an hellwach

Beim 29:18-Sieg gegen Porta im Februar hat Hannes Köhne geglänzt. Steinhagens Keeper will Sonntag daran anknüpfen.

Beim 29:18-Sieg gegen Porta im Februar hat Hannes Köhne geglänzt. Steinhagens Keeper will Sonntag daran anknüpfen. Foto: Sören Voss

Von Gunnar Feicht

Versmold/Steinha­gen (WB). Nach Rückschlägen in fremder Halle müssen SF Loxten und Spvg. Steinhagen in ihren Heimspielen die Punkte am Platz behalten. Für die Verbandsliga-Handballer der Spvg. geht es darum, nicht in die Abstiegszone zu rutschen.

Oberliga: SF Loxten - SuS Oberaden. »Wir sind Favorit und in eigener Halle müssen wir uns die zwei Punkte holen«, sagt SFL-Trainer Dirk Schmidtmeier unmissverständlich vor dem Gastspiel des Tabellenvorletzten. Für die Loxtener kann es nach der Schlappe in Gladbeck bei derzeit 10:6 Punkten nur die Vorgabe Heimsieg geben. Gerade weil danach die harten Prüfungen beim bedrohten TuS 97 in Jöllenbeck, daheim gegen Topfavorit TSG Bielefeld und danach beim Tabellenzweiten Hamm II folgen.

Die Loxtener haben sich auf eine starke erste Sieben des Gegners mit gefährlichen Shootern auf den Rückraum-Halb-Positionen vorbereitet. »Wichtigster Mann ist aus meiner Sicht allerdings immer noch Spielertrainer Alex Katsigiannis. Der wollte wohl kürzertreten, kann er aber nicht«, weiß Schmidtmeier über seinen Kollegen, früher ebenfalls ein herausragender Zweitliga-Spielmacher. Zuletzt fehlte der SuS-Coach allerdings zweimal auf dem Spielfeld.

Auf Loxtener Seite wird Paul Blankert weiterhin über die zweite Mannschaft aufgebaut. Im Bezirksliga-Team soll Samstag auch Max Schäper nach monatelanger Verletzungspause wieder die ersten Minuten Spielpraxis sammeln. Ob es für Jan Schröder zum Einsatz im Oberliga-Kader reicht, entscheidet sich kurzfristig.

Früher Versmolds Erzrivale – heute selbst ernannte »Cobras«

Wenn um 1990 SuS Oberaden mit Ex-Nationalspieler Wolfgang Kubitzki, Kreisläufer-Gigant Ralf Kurschus und den Pohlmeier-Brüdern in der Versmolder Sporthalle auflief, dann herrschte beim damaligen Regionalliga-Team der Spvg. Versmold Großkampfstimmung. Fast 30 Jahre später haben sich die Handballer vom Römerberg zwar selbst den Kampfnamen »Cobras« verpasst, aber im bisherigen Saisonverlauf ist der Aufsteiger zahnlos geblieben: 2:14 Punkte, Tabellen-13., bisher erst ein Sieg aus dem ersten Heimspiel gegen Bielefeld-Jöllenbeck (24:20). Beim jüngsten 18:34 (9:15) gegen Spitzenreiter LIT verlor SuS deutlich, obwohl der Angriff mit dem siebten Feldspieler phasenweise funktionierte. Den Knackpunkt sah Spielertrainer Alex Katsigiannis woanders: »Wir haben einfach zu viel verworfen, Tempogegenstöße und gleich vier Siebenmeter in der ersten Halbzeit vergeben«, so der SuS-Coach.«

Eindringlich ins Gewissen geredet

Verbandsliga: Spvg. Steinhagen - HSG Porta Westfalica. »Das A und O ist die Bereitschaft aller, von Anfang an im Kopf voll da zu sein.« Steinhagens Trainergespann Thorben Gottsleben und Michael Bohnemeier hat der Mannschaft nach den Auswärtspleiten in Spradow und Brake eindringlich ins Gewissen geredet: Zweimal packten sich die Spieler mit einem kapitalen Fehlstart selbst einen so schweren Rucksack auf, dass er trotz Aufholjagd am Ende nicht mehr abzustreifen war.

Jetzt steht die Mannschaft mit 6:8 Punkten in eigener Halle wieder gehörig unter Druck. Zumal Porta mit der effektivsten Abwehr der Liga (im Schnitt nur 24 Gegentore pro Spiel) ein äußerst unangenehmer Gast ist und als Tabellenvierter (10:4 Punkte) selbstbewusst auftreten wird. »Das ist eine gut strukturierte, eingespielte Mannschaft, die auf der Basis einer starken 6-0-Deckung ihren Stiefel runterspielt. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren und zuhause ein anderes Gesicht zeigen«, fordert Michael Bohnemeier. Speziell an der Verbesserung der Deckungsarbeit haben die Steinhagener diese Woche gearbeitet. Ihr bisheriger Gegentorschnitt: 31,7 pro Spiel...

Neben Fabian Karnath und Robin Kasper wird wohl Torwart Felix Strakeljahn (krank) ausfallen. Yannik Peperkorns Einsatz ist nach schwerer Prellung fraglich, sein Bruder Colin könnte einspringen. Joshua Wagner kehrt ins Team zurück. Trainer Thorben Gottsleben ist nach der Blauen Karte gegen Brake zwei Spiele gesperrt.

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