Sa., 10.11.2018

Handball-Landesliga: Bünde-Dünne empfängt Spenge II zum Derby Ein kleines Spitzenspiel

In aufsteigender Form: Simon Harre (hier im Spiel gegen Wehe) und die SG Bünde-Dünne haben sich in der Landesliga mit drei Siegen in Folge zurückgemeldet. Am Samstag empfangen sie den Tabellenzweiten TuS Spenge II zum Derby.

In aufsteigender Form: Simon Harre (hier im Spiel gegen Wehe) und die SG Bünde-Dünne haben sich in der Landesliga mit drei Siegen in Folge zurückgemeldet. Am Samstag empfangen sie den Tabellenzweiten TuS Spenge II zum Derby. Foto: Jens Göbel

Bünde (WB/lak). Wenn der Neunte den Zweiten empfängt, ist das auf den ersten Blick kein Spitzenspiel. Doch weil die SG Bünde-Dünne drei- und der TuS Spenge II sechsmal in Folge gewonnen haben, kann das Derby der Handball-Landesliga am Samstag um 17.45 Uhr in der Halle des Bünder Markt-Gymnasiums durchaus so bezeichnet werden.

Die Verantwortlichen der SGBD sind in erster Linie froh, nach dem misslungenen Saisonstart mit 0:8-Punkten wieder in die Spur gefunden zu haben. Die Favoritenrolle reicht Trainer Dennis Eichhorn dennoch gerne an die Spenger weiter. »Sie waren vor der Saison der Meisterschaftsfavorit und sind es immer noch. Sie und Bad Salzuflen werden den Titel unter sich ausmachen, wobei ich Spenge etwas stärker einschätze.«

Bünde-Dünne ist auf Spenges 3:2:1-Deckung vorbereitet

Aber Eichhorn wäre nicht Eichhorn, wenn er sich keine Chance ausrechnen würde, zumal eine kleine Chance besteht, dass Max Kühn ins Team zurückkehrt. Ben Schmidtpott fällt dagegen weiter aus. Nach dem mühsam erkämpften 26:23-Sieg beim Tabellenletzten HSG EURo wird es nach Meinung des Bünder Trainers auf die Angriffsleistung seiner Mannschaft ankommen. Die hat zwar mit Tom-Niklas Koch einen treffsicheren Schützen in ihren Reihen, die so genannten einfachen Tore aus dem Rückraum dürften gegen die offensive Spenger 3:2:1-Deckung jedoch nicht ganz so einfach werden. »Genau darauf haben wir uns vorbereitet. Es wird darauf ankommen, unsere Angriffe ballsicher vorzutragen und Spenge nicht zu Gegenstößen über die erste und zweite Welle einzuladen«, betont Eichhorn.

Aufderheide verletzt – Dessin nimmt Favoritenrolle trotzdem an

In Sachen Favoritenrolle stimmt Spenges Trainer Stefan Dessin seinem Bünder Kollegen selbstbewusst zu: »Das sind ganz klar wir. Aber natürlich wird auch dieses Spiel kein Selbstläufer!« Zumal er auf den verletzten Justus Aufderheide (Bänderverletzung) aus dem Kader der spielfreien ersten Mannschaft verzichten muss. »Damit fehlt eine wichtige Alternative. Aber alle sind hungrig und werden das kompensieren«, betont der Spenger Trainer. Die SG Bünde-Dünne bezeichnet er als erfahrene Mannschaft mit vielen großen und torgefährlichen Werfern. Besonders freut er sich auf das Wiedersehen mit Bündes Routinier Sven Pohlmann. Beide trugen einst das Spenger Trikot in der 2. Bundesliga.

Der mit Spenge punktgleiche Tabellenführer Handball Bad Salzzuflen steht gegen die HSG EURo vor einem Pflichtsieg. Am folgenden Spieltag kann der TuS – ein Sieg in Bünde vorausgesetzt – die Spitze übernehmen. Am Sonntag, 18. November, kommt es in eigener Halle um 17 Uhr zum Duell mit dem Ersten. 

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