Sa., 15.09.2018

Handball: VfL Mennighüffen spielt am Sonntag in Nordhemmern Wird Habbe wieder der Held?

Daniel Habbe lief sieben Jahre im Trikot von Nordhemmern auf. Mittlerweile ist er aber beim VfL Mennighüffen eine feste Größe zwischen den Pfosten. Im ersten Saisonspiel gegen Oberaden präsentierte sich der Keeper in einer starken Form.

Daniel Habbe lief sieben Jahre im Trikot von Nordhemmern auf. Mittlerweile ist er aber beim VfL Mennighüffen eine feste Größe zwischen den Pfosten. Im ersten Saisonspiel gegen Oberaden präsentierte sich der Keeper in einer starken Form. Foto: Georg Lieb

Löhne (fw). Daniel Habbe gehört beim klaren Sieg des VfL Handball Mennighüffen gegen Oberaden zu den stärksten Akteuren des Oberligisten. Am Sonntag bei Ex-Klub LiT Tribe Germania will der Keeper wieder über sich hinauswachsen – und den fünften Sieg in Folge gegen Nordhemmern einfahren.

»Zweimal haben wir Nordhemmern zuletzt zu Hause geschlagen, die letzten vier Spiele gegen sie gewonnen«, erinnert sich Habbe an die Derbys der vergangenen zwei Saisons zurück. Siege, über die sich der Mennighüffer Schlussmann besonders gefreut hat. Schließlich trug Habbe selbst sieben Jahre das Trikot von Nordhemmern. »Ich habe in der Jugend und später in der zweiten Mannschaft gespielt«, sagt der Torwart. Damals stieg er mit der Reserve von der Bezirksliga bis in die Verbandsliga auf. In der Ersten hat er trainiert, zum Einsatz kam der groß gewachsene Torwart aber nicht. Über die HSG Spradow führte Habbes Weg zum VfL Mennighüffen, wo er aktuell mit Kevin Körtner ein Gespann bildet. Interessant: Körtner wechselte im Sommer vom kommenden Gegner zum heimischen Oberligisten.

Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen Aufsteiger Oberaden treten die VfL-Spieler die Auswärtsreise mit breiter Brust an. »Wir können selbstbewusst ins Spiel gehen«, sagt Habbe, der mit seinem Team im ersten Spiel wieder zur alten Abwehrstärke gefunden hat. Diese ließen die Mennighüffer in der eher durchwachsenen Vorbereitung noch lange vermissen. Der Mittelblock mit Ulli Neumann und Malte Ames oder auch Arne Halstenberg steht derzeit gut und muss auch in Nordhemmern den Angriffen der motivierten Gastgeber standhalten. »Wir spielen nicht unfair, aber mit gesunder Härte«, lobt Habbe seine Vorderleute.

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Gäste mit Jan-Eric Speckmann (TuS N-Lübbecke) zwar einen wichtigen Spieler verloren, Nordhemmern hat aber auch gut aufgerüstet und wird von Experten als Geheimfavorit hinter Altenhagen/Heepen gehandelt. So angelte sich der Klub mit Evars Klešniks, den alle nur Ebbe nennen, einen 100-fachen lettischen Nationalspieler. Klešniks ist fit, spielte in der vorherigen Saison noch bei der HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga.

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