Fr., 11.01.2019

Mennighüffen verliert in Oberaden mit 25:26 Zygfryd Jedrzej mussim Sommer gehen

Das kommt überraschend: Zygfryd Jedrzej wird den VfL Mennighüffen in der kommenden Saison nicht mehr trainieren. Der Vertrag mit dem Coach wird nicht verlängert.

Das kommt überraschend: Zygfryd Jedrzej wird den VfL Mennighüffen in der kommenden Saison nicht mehr trainieren. Der Vertrag mit dem Coach wird nicht verlängert. Foto: Voss

Von Florian Weyand

Bergkamen (WB). Diese Nachricht schlägt nach der 25:26-Niederlage des Handball-Oberligisten VfL Mennighüffen beim SuS Oberaden ein wie eine Bombe. Die Zusammenarbeit mit Trainer Zygfryd Jedrzej wird nach dieser Saison nach sechs Jahren beendet.

»Ich habe mich mit dem Vorstand getroffen und es wurde entschieden, dass der Vertrag am Saisonende nicht verlängert wird«, sagt der VfL-Trainer am Freitagabend. Jedrzej, der die Mannschaft in die Oberliga führte, hätte in Mennighüffen gern weitergearbeitet. »Der Termin kam nicht auf meinen Wunsch zustande«, sagt der Trainer mit einer Prise Ironie. Einen neuen Klub hat »Siggi« noch nicht.

Zum Spiel: Beim Tabellenvorletzten kommt es zur erwarteten intensiven Partie. In der ersten Halbzeit kann sich der VfL aber auf vier Tore absetzen, führt zwischenzeitlich mit 9:5 (16.). Die heimstarken »Cobras« aus Oberaden kämpfen sich aber zurück in die Partie, gleichen in der 24. Minute durch Nico Wagner zum 10:10 aus. Jonas Köster und Tomasz Tluczynski können kurz vor der Pause noch einmal für die Führung sorgen. Mennighüffen liegt mit 14:13 vorn.

In der zweiten Halbzeit werden die Gastgeber stärker. Auch weil sich die Mennighüffer durch einige unnötige Zeitstrafen selbst in Schwierigkeiten bringen. »Wir haben teilweise mit dem Schiedsrichter diskutiert, dabei waren die Entscheidungen eindeutig«, berichtet Jedrzej. Dadurch geht der Spielfluss verloren und Oberaden liegt nach 44 Minuten mit 22:18 in Führung.

Der VfL reißt sich in der spannenden Schlussphase aber noch einmal zusammen. Jedrzej nimmt eine Auszeit – und die Ansprache fruchtet. Die Abwehr steht wieder sicherer und vorn sind Maik Dittrich, Pascal und Marcel Schumann, Jonas Köster und Tluczynski erfolgreich, während das VfL-Tor in dieser Phase wie vernagelt scheint. Sieben Minuten vor dem Ende führt Mennighüffen mit 24:22. »Am Ende haben wir aber unsere Chancen nicht mehr genutzt«, sagt Jedrzej. Mennighüffen trifft nur den Pfosten, leistet sich zudem ein Stürmerfoul. Lukas Mailänder gelingt noch der 25:25-Ausgleich. Wenig später macht Fabian Lauber mit dem 26:25 den Sieg der Gastgeber perfekt.

SuS Oberaden: Klepping, Börge - Lauber (6), Hajduk, Noe, Herold (6/5), Katsigiannis, Stennel (3), Roth, Braach, Stennei (5), Holtmann (2), Rossfeldt, Wagner (5).

VfL Handball Mennighüffen: Körtner, Bierbaum, Habbe - Mailänder (1), Tluczynski (6/5), Dittrich (1/1), Neumann (1), P. Schumann (6), M. Schumann (1), Ames (1), M. Köster (4), Peitzmeier, Büschenfeld (1), J. Jöster (3).

Schiedsrichter: Bernd Heidasch/ Andreas Serafini

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