Fr., 12.10.2018

Fußball: SVR-Trainer Maaßen ist stolz – im Viertelfinale wartet der Lüner SV Ersatzspieler nutzen ihre Chance

Bis hierhin und nicht weiter: Mit vereinten Kräften stoppen Laurin von Piechowski (links) und Ihsan Kalkan Münsters Torschützen Martin Kobylanski. Beim 2:1-Sieg gegen den Drittligisten lassen die Rödinghauser vor allem in der zweiten Halbzeit nur wenige Chancen zu und ziehen verdient ins Viertelfinale ein.

Bis hierhin und nicht weiter: Mit vereinten Kräften stoppen Laurin von Piechowski (links) und Ihsan Kalkan Münsters Torschützen Martin Kobylanski. Beim 2:1-Sieg gegen den Drittligisten lassen die Rödinghauser vor allem in der zweiten Halbzeit nur wenige Chancen zu und ziehen verdient ins Viertelfinale ein. Foto: Lars Krückemeyer

Von Lars Krückemeyer und Sven-Olaf Mayer

Rödinghausen (WB). Als in der 95. Minute der Schlusspfiff ertönte, gab es auch für Trainer Enrico Maaßen kein Halten mehr. Der Trainer des SV Rödinghausen stürmte nach 2:1-Sensation im Westfalenpokal gegen Preußen Münster jubelnd auf den Platz.

Einige Minuten später wurde er zunächst in der Nähe des Mittelkreises vom Trainer zum Familienvater, spielte Fußball mit seinem Sohn und ließ seinen Spielern den Vortritt hin zu den Zuschauern und Journalisten. »Ich bin sehr stolz auf mein Team. Über die gesamte Spielzeit war kein Klassenunterschied auszumachen. Wir hatten sogar ein leichtes Chancenplus. In einigen Szenen sind wir nah dran an einem weiteren Tor«, lautete die Analyse des 34-Jährigen.

Maaßen rotiert

Zu erwarten war das aufgrund der gründlich umgekrempelten Startelf nicht. Das Spiel aber zeigte, wie viel Qualität im gesamten Kader des Regionalligisten steckt. »Wir haben sehr viele Spiele im Moment und verletzte Spieler, die wir ersetzen müssen. Zudem wussten wir, dass Preußen Münster uns vorher genau studiert hat. Deswegen haben wir heute in einer anderen Aufstellung, aber auch mit Veränderungen im taktischen System gespielt. Omar Traoré, der ansonsten in der zweiten Mannschaft spielt, hat das bei seiner Premiere sehr gut gemacht«, lobte Maaßen.

Vorsorglich saßen auch die A-Jugendlichen Henrik Günther und Henrik Winkelmann auf der Bank, kamen aber nicht zum Einsatz.

Machbares Los im Viertelfinale

Durch den Sieg im Westfalenpokal haben sich die Rödinghauser eventuell die nächste englische Woche eingebrockt, bis auf den 24./25. November sind sie an jedem Wochenende in der Regionalliga im Einsatz. Gegner im Viertelfinale ist der Lüner SV, Tabellensiebter in der Westfalenliga-Staffel 2.

Sicher ein machbares Los, um ins Halbfinale einzuziehen. Wenngleich die eigenen Siege gegen höherklassige Mannschaften Warnung genug sein werden.

Der Westfalenpokal ist damit für den SV Rödinghausen zur großen Option für die erneute Qualifikation für den DFB-Pokal 2019/20 geworden. Und darin ist Enrico Maaßen bekanntlich Spezialist, gelang ihm dies doch zuvor schon zweimal mit Drochtersen/Assel. Möglichkeit Nummer zwei ist, wie im Mai als bester westfälischer Regionalligist in ein Qualifikationsspiel gegen den westfälischen Oberliga-Meister einzuziehen. Preußen Münster muss dagegen mindestens Vierter in der 3. Liga werden, um nach der Blamage in den DFB-Pokal zu gelangen.

»Englische Wochen kennen wir. Dass wir aber in drei Wettbewerben im Rennen sind, ist für alle etwas ganz Neues. Es bleibt im Moment kaum Zeit, ein Spiel emotional nachzubereiten. Die gesamte Mannschaft hat es mir heute sehr schwer gemacht, im nächsten Spiel die passende Startelf aufzubieten«, sagte Maaßen mit Blick auf die Partie morgen um 14 Uhr beim Tabellen-13. Bonner SC.

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