Mi., 07.11.2018

Handball-Verbandsliga: CVJM war gleichwertig – Spradow steigert sich Erste Niederlage ist für den CVJM kein Drama

Der Rödinghauser Sven Barthel bekommt die Härte der Isselhorster Abwehr zu spüren. »Das war kein Kaffeekränzchen«, meinte Trainer Pascal Vette nach der ersten Niederlage.

Der Rödinghauser Sven Barthel bekommt die Härte der Isselhorster Abwehr zu spüren. »Das war kein Kaffeekränzchen«, meinte Trainer Pascal Vette nach der ersten Niederlage. Foto: Jens Göbel

Bünde/Rödinghausen (WB/lb/lak/soma). Nach sechs Siegen hat es den CVJM Rödinghausen in der Handball-Verbandsliga gegen Isselhorst zum ersten Mal erwischt. Nachbar HSG Spradow kann dagegen nach dem 34:29 gegen Lit Tribe II selbstbewusst zum CVJM-Bezwinger Isselhorst fahren.

»Kein Kaffeekränzchen«

»Es war klar, dass wir irgendwann auch mal ein Spiel verlieren«, ist für CVJM-Trainer Pascal Vette das 27:29 gegen seinen persönlichen Meisterschaftsfavoriten TV Isselhorst nicht weiter tragisch. Immerhin war der Gastgeber bis in die Schlussphase gleichwertig. »Ich hätte sehr gerne gewonnen und es gab auch die Chancen dazu. Wir können erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen«, betonte Vette nach dem hektischen Duell. »Es war ein richtiges Spitzenspiel und kein Kaffeekränzchen. Das hatte auch niemand erwartet.«

Zu viele Gegenstöße kassiert

Den Ausschlag gab aus der Sicht des Trainers die eine oder andere misslungene Aktion im Angriff, die Isselhorst Gegenstöße ermöglichte. »Da lag ein wenig der Unterschied. Das schiebe ich mal ein wenig auf die Jugend meiner Mannschaft«, sagte Vette.

Spradower Auszeit wirkt

»Wir haben die ersten zehn Minuten verpennt«, sagte Spradows Trainer Markus Hochhaus nach dem 34:29 gegen Lit Tribe Germania II. Um das Spiel in eine andere Bahn zu lenken, nahm er bereits nach elf Minuten die erste Auszeit. Das half. Einen 2:7-Rückstand verwandelten die Gastgeber dank einer Steigerung in der Abwehr in ein 18:13 zur Pause.

Torwart trifft nicht

Dass die Gäste in der zweiten Hälfte alles riskierten und ohne Torwart Sieben gegen Sechs spielten, war für Hochhaus zwar nicht verwunderlich, »so eine Situation hatten wir aber lange nicht mehr.« Ballverluste der Germanen verleiteten die Spradower regelrecht dazu, es mit Würfen vom eigenen Torwart zu probieren – ohne Erfolg. »Nach dem dritten oder vierten Versuch habe ich gesagt, er soll abspielen«, sagte Hochhaus.

Nolte trifft aus 15 Metern

Das 18:13 zur Pause stand erst mit dem Ertönen der Sirene fest: Spradows Pete Nolte traf aus etwa 15 Metern. Daniel Langer musste in der 53. Minute das Spielfeld verlassen. Der HSG-Abwehrspezialist er sah die Rote Karte, nachdem er einen Gegenspieler im Gesicht getroffen hatte. Langer: »Das war keine böse Absicht, das hat auch mein Gegner so gesehen.«

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