So., 18.11.2018

Handball-Bezirksliga: TuS Vlotho-Uffeln hält bei der HSG Porta II lange mit, verliert aber mit 25:30 Mini-Kader geht die Luft aus

Stand wieder auf der Platte und wird schnell in Manndeckung genommen: Trainer Oliver Glißmann.

Stand wieder auf der Platte und wird schnell in Manndeckung genommen: Trainer Oliver Glißmann. Foto: Harald Flechtner

Von Alexander Grohmann

Porta Westfalica (WB). »Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen.« Oliver Glißmann ist nach der 25:30 (10:13)-Niederlage des TuS Vlotho-Uffeln in der Handball-Bezirksliga bei der HSG Porta Westfalica II nicht allzu enttäuscht. »In der Schlussphase waren wir lufttechnisch am Ende«, sagt der TuS-Trainer.

Die Vlothoer gehen gestern mit einem Rumpfkader ins Derby: Neben dem Langzeitverletzten Benjamin Tariq ist vor allem das Fehlen von Patrick Groß (gesperrt) und Torben Hanke (verhindert) ein Schlag ins Kontor. »Wir konnten die Partie nur mit drei Rückraumspielerin bestreiten«, sagt Glißmann, der sich daher selbst erneut das Trikot überstreift.

Der Coach wechselt sich gegen Ende der ersten Halbzeit ein und erzielt gleich drei Treffer am Stück. Die Portaner reagieren und nehmen den früheren Verbandsliga-Spieler in der Folge in Manndeckung. Dadurch ergibt sich ein anderes Spiel. »Das haben wir aber eigentlich ganz gut gelöst«, sagt Glißmann, dessen Team nach der Pause beim 17:16 (38.) sogar erstmals im Spielverlauf in Führung gehen kann. Über 19:19 (42.) bleibt es ein Duell auf des Messers Schneide, ehe sich die Hausherren absetzen können.

Mit fünf Toren in Folge zum 24:19 zieht die Portaner Verbandsliga-Reserve den Gästen den Zahn. »In dieser Phase sind wir eingebrochen, da waren wir mit den Kräften am Ende«, betont Glißmann, der den Unterschied zwischen beiden Teams auf der Bank sieht: »Porta hatte den breiteren Kader zur Verfügung.«

Vlothos Handballer haben dagegen zu viele Sorgen. Vor allem Benni Tariq fehle derzeit »an allen Ecken und Enden«, sagt Glißmann. Der universell einsetzbare TuS-Leader ist kaum zu ersetzen. Dass mit Hanke und Groß gleich zwei Rückraum-Asse fehlen, ist im Derby ebenfalls auf Dauer nicht zu kompensieren. Marvin Kohlstädt und Janis Brandt (zusammen elf Tore) machen es aber gut.

»40 bis 42 Minuten haben wir Porta mit dem dünnen Kader gut Paroli geboten und den Gegner phasenweise sogar im Griff gehabt«, sagt Vlothos Coach. Am Ende ist es aber wie so oft im bisherigen Saisonverlauf: Die Vlothoer stehen ohne Zählbares da. Nach dem nun folgenden spielfreien Wochenende geht es für den Bezirksligisten mit dem Heimspiel gegen den TuS Nettelstedt III weiter (Sonntag, 2. Dezember/14.45 ).

TuS Vlotho-Uffeln: Sturm, Kreideweiß – Brandt (7/3), Ostermeier (2), Kohlstädt (4), Twele, Thies (3), Südmersen, Weinert (2), Wolf (1), Glißmann (5/1), Giesen (1).

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