Fr., 14.06.2019

Tischtennis: Driburger Spitzenspielerinnen bereiten sich in Asien auf European Games vor Es geht um erste Olympia-Tickets

Britt Eerland (links) und Sarah DeNutte vom TuS Bad Driburg haben noch immer keine Sommerpause. Das Duo hat sich in Asien den letzten Schliff für die European Games in Weißrussland geholt.

Britt Eerland (links) und Sarah DeNutte vom TuS Bad Driburg haben noch immer keine Sommerpause. Das Duo hat sich in Asien den letzten Schliff für die European Games in Weißrussland geholt. Foto: Sylvia Rasche

Von Sylvia Rasche

Bad Driburg (WB). Noch immer nicht in der Sommerpause, sondern vor einem letzten Saison-Höhepunkt befinden sich die beiden Bad Driburger Tischtennis-Bundesligaspielerinnen Britt Eerland und Sarah DeNutte. Das Duo ist aus einem mehrwöchigen Asien-Aufenthalt zurück und startet in der kommenden Woche bei den European Games.

»Ich hoffe, ich bin nach dem Monat in China in guter Form und fit genug. Wir haben erst zwei Wochen intensiv trainiert und dann glücklicherweise noch zwei Turniere gespielt«, berichtet Britt Eerland. Die Niederländerin, die bei den European Games im weißrussischen Minsk gleich in drei Disziplinen aufschlägt, ist mit ihrem Nationalteam an Position fünf gesetzt. Bei den ersten European Games vor vier Jahren in Baku unterlagen die Niederländerinnen im Finale dem deutschen Team, das sich somit den Premierentitel sicherte. Einen besonderen Stellenwert haben die Meisterschaften in Minsk, da hier bereits die ersten Plätze für Olympia 2020 in Japan vergeben werden. Die Sieger der drei Wettbewerbe sind in Tokyo sicher mit dabei.

Die beiden Turniere in China und Hongkong liefen für Britt Eerland, Nummer 38 der aktuellen Weltrangliste, nicht ganz nach Plan, allerdings lag der Fokus auch eindeutig auf der Vorbereitung für die European Games. Bei den weltmeisterreif besetzten China-Open in Shenzhen verlor die Driburgerin in der zweiten Qualirunde gegen eine Chinesin. Im Mixed erreichte sie mit Laurens Tromer die Hauptrunde, traf dort aber sofort auf die topgesetzte Paarung aus Hongkong und unterlag.

Sarah DeNutte, die sich erst sehr kurzfristig zur Teilnahme an den beiden Turnieren in Asien entschieden hatte, trumpfte bei den ersten China-Open ihrer Laufbahn mit zwei Siegen in der Qualifikation auf. »Ich habe zum ersten Mal überhaupt gegen Yana Noskova gewonnen«, freute sich die Luxemburgerin.

Noch besser lief es für sie bei den Hong-Kong-Open. Hier zog sie als nur eine von acht Europäerinnen in die Hauptrunde der besten 32 ein. Auf dem Weg dorthin schlug DeNutte unter anderem im Duell der Landesmeisterinnen die Niederländerin Kim Vermaas und anschließend auch die Koreanerin Eunchong Yoo. In der Hauptrunde war die Lokalmatadorin und Elfte der Weltrangliste, Hoi Kem Doo, allerdings eine Nummer zu groß. »Ich habe im ersten Satz 10:9 geführt, habe den Satzball aber leider nicht genutzt«, bedauerte die Driburgerin, die insgesamt mit ihren Auftritten in China und Hongkong aber hoch zufrieden war. »Ich habe ein paar wirklich gute Matches in diesen beiden Wochen gespielt«, meint die 26-Jährige, die in der aktuellen Weltrangliste auf Position 70 geführt wird.

Auch für sie ging es auf der Asien-Reise um die perfekte Form für die European Games. DeNutte ist mit der Luxemburger Nationalmannschaft in Weißrussland an Position acht gesetzt.

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