Do., 12.09.2019

Tischtennis: Bundesligist reist aber nicht mit vollem Kader zum Qualiturnier nach Berlin Driburg will wieder ins Final-Four

Sophia Klee stand mit dem TuS Bad Driburg bereits zweimal im Final-Four. Sonntag folgt die dritte Chance.

Sophia Klee stand mit dem TuS Bad Driburg bereits zweimal im Final-Four. Sonntag folgt die dritte Chance. Foto: Sylvia Rasche

Von Sylvia Rasche

Bad Driburg (WB). Zweimal in Folge hat der TuS Bad Driburg das Final-Four um die Deutsche Pokalmeisterschaft erreicht. Sind am Sonntag in Berlin alle guten Dinge drei?

»Wir werden es zumindest versuchen«, sagt TuS-Manager Franz-Josef Lingens. Allerdings wird das Team ohne Spitzenspielerin Britt Eerland und ohne Routinier Nadine Bollmeier in die Hauptstadt reisen. Die luxemburger Abo-Meisterin Sarah DeNutte und die beiden U18-Team-Europameisterinnen Sophia Klee und Yuki Tsutsui werden den TuS in der Pokal-Vorrunde vertreten.

Dabei treffen die Bad Driburger auf den Zweitliga-Aufsteiger Reinickendorfer Füchse und den Bundesligakonkurrenten TSV Langstadt.

Die Reinickendorfer Füchse haben mit der Ex-Driburgerin Katalin Jedtke Heimvorteil, auch wenn der deutsche Meister TTC Berlin Ausrichter des Pokal-Events ist. Zudem bietet der Zweitligist mit der Inderin Ankita Das sogar eine Olympia-Teilnehmerin auf. »Trotzdem sollten wir der Favorit sein. Es kann zwar knapp werden, aber eigentlich müssten wir diese Partie gewinnen«, meint Franz-Josef Lingens. Ein anderes Kaliber ist da schon Bundesligist Langstadt. »Wenn die Hessen unbedingt ins Final-Four wollen, werden sie mit ihrer Top-Mannschaft kommen. Dann wird es sehr schwer für uns«, blickt Lingens voraus. Langstadt hat unter anderem die deutsche Mixed-WM-Dritte Petrissa Solja, die Team-WM-Dritte aus Taiwan, Hsien-Tzu Cheng, und die zweifache ägyptische Olympiateilnehmerin Dina Meshref im Aufgebot. »Allerdings dürfen die Asiatin und die Ägypterin nie zusammen spielen, weil immer nur eine Nicht-EU-Ausländerin eingesetzt werden darf«, weiß Lingens.

Trotzdem wird sein junges Team eine harte Nuss zu knacken haben, wenn es ins Final-Four einziehen möchte. Das neue Spielsystem im Pokal sieht übrigens ein Abschlussdoppel vor. »Wir spielen wie die Bundesliga der Herren. Erst gibt es vier Einzel. Sollte es danach 2:2 stehen, muss das Doppel entscheiden«, informiert Lingens. Das werden dann wohl seine beiden Nachwuchs-Asse Sophia Klee und Yuki Tsutsui bestreiten, damit die Luxemburgerin Sarah DeNutte zuvor als Nummer eins im Einzel zweimal an den Tisch darf. »Wir dürfen frei aufstellen. Dennoch ist es sinnvoll, Sarah als Nummer eins aufzubieten«, lässt sich Lingens in die Karten schauen.

Die Pokal-Vorrunde beginnt am Sonntag um 10.30 Uhr. Bad Driburg hat in der ersten Runde spielfrei und muss dann im Anschluss zweimal in Folge ran. Der Deutsche Tischtennisbund bietet einen Live-Ticker an.

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