Do., 19.03.2020

Bad Driburg Bundesliga erreicht Sollstärke

Driburgs Manager Franz-Josef Lingens freut sich, dass die Liga in der kommenden Saison voll besetzt ist.

Driburgs Manager Franz-Josef Lingens freut sich, dass die Liga in der kommenden Saison voll besetzt ist. Foto: Sylvia Rasche

Von Sylvia Rasche

Bad Driburg (WB). Wie und ob die aktuelle Saison in der Tischtennis-Bundesliga zu Ende gespielt wird, ist weitgehend unklar. Schon jetzt steht dagegen fest, welche acht Mannschaften in der kommenden Saison zur Beletage des deutschen Damen-Tischtennis gehören werden.

„Bis auf den TV Busenbach, der seinen Rückzug bereits im Vorfeld angekündigt hatte, haben alle Bundesligisten erneut ihre Meldeunterlagen eingereicht“, erklärte Spielleiter Kolja Rottmann auf Anfrage dieser Zeitung.

Zudem habe aus der 2. Bundesliga der aktuelle Tabellenzweite ESV Weil seine Unterlagen für Liga eins abgegeben. Der TTK Anröchte steigt als Tabellenschlusslicht in die 2. Bundesliga ab. Somit kommt die Liga mit dem TuS Bad Driburg, dem TTC Berlin eastside, der DJK Kolbermoor, des TSV Schwabhausen, der TTG Bingen, dem SV Böblingen und dem TSV Langstadt auf acht Mannschaften. Das ist die angestrebte Sollstärke. Gespielt wird anders als in der laufenden Saison wieder mit Play-offs, die in den vergangene beiden Jahren bei den Vereinen gut angekommen waren. Der TuS Bad Driburg hatte vor zwei Jahren das Viertelfinale und im Vorjahr das Halbfinale erreicht und dabei in der Grundschulhalle jeweils vor vollem Haus gespielt.

Inzwischen sind auch erste Personalien anderer Bundesligavereine bekannt geworden. So zieht es die ehemalige Bad Driburgerin Jessica Göbel, die zuletzt jahrelang im Spitzenpaarkreuz beim TV Busenbach aufgeschlagen hat, zum Deutschen Meister nach Berlin. Ihre langjährige Doppelpartnerin Tanja Krämer bleibt der Bundesliga mit ihrem Wechsel zum TSV Langstadt ebenfalls erhalten.

Unklar ist dagegen der weitere Verlauf der aktuellen Saison nicht nur in den Bundesligen. „Wir sind bestrebt, eine bundeseinheitliche Lösung für alle Landesverbände zu finden. Daran arbeiten wir aktuell. Das ist aber nicht leicht und braucht auch noch Zeit“, sagte Rottmann. In der Damen-Bundesliga sind die wichtigsten Entscheidungen mit Berlin als Meister und Anröchte als Absteiger allerdings schon gefallen.

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