Do., 21.05.2020

Basketball: Herren des TV Jahn Bad Driburg sind Meister der Bezirksliga Junges Team zeigt Nervenstärke

Die Herren des TV Jahn Bad Driburg haben die Saison in der Bezirksliga Staffel 15 mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen als Meister abgeschlossen. Die Mannschaft bewies viel Nervenstärke. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Eren Selcuk, Jonas Giefers, Christian Ewers, Lukas Humborg und Claudio Werschmann sowie (vordere Reihe von links): Jan Rowinski, Janus Reske, Nick Martin, Spielertrainer Marius Müller, Kai Rowinski, Daniel Witt und Patrick Werschmann. Es fehlen: Oliver Wiegand und Hannes Fink.

Die Herren des TV Jahn Bad Driburg haben die Saison in der Bezirksliga Staffel 15 mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen als Meister abgeschlossen. Die Mannschaft bewies viel Nervenstärke. Unser Foto zeigt (hintere Reihe von links): Eren Selcuk, Jonas Giefers, Christian Ewers, Lukas Humborg und Claudio Werschmann sowie (vordere Reihe von links): Jan Rowinski, Janus Reske, Nick Martin, Spielertrainer Marius Müller, Kai Rowinski, Daniel Witt und Patrick Werschmann. Es fehlen: Oliver Wiegand und Hannes Fink. Foto: Jonas Gröne

Von Jonas Gröne

Bad Driburg (WB). Die Basketball-Teams des TV Jahn Bad Driburg blicken auf eine Saison voller Höhepunkte zurück. Den Herren und den Damen steht (wie berichtet) jeweils ein Platz in der Landesliga zu. Am 31. Mai müssen die Entscheidungen feststehen, ob sie aufsteigen wollen.

Nach dem Saisonabbruch wegen der Corona-Krise standen die Herren als Bezirksliga-Meister fest. Die Damen tendieren nach einer starken Saison und der Vizemeisterschaft zum Verbleib in der Bezirksliga.

Schwere Endphase gemeistert

„Mental war das ein Brett. Ich habe vor jedem Spiel schlecht geschlafen“, blickt Driburgs Spielertrainer Marius Müller auf die intensivste Phase der Herren-Bezirksliga-Saison zurück, die mit dem elften Spieltag am 9. Februar gegen die Paderborn Baskets IV begann. Gleich dreimal traten die Badestädter zum Machtkampf um die Tabellenspitze an. In der Folge präsentierten sie eine satte Punkteausbeute von sechs Zählern und brachten sich komfortabel in Meisterschaftsstellung. „So einen Druck hatte ich bisher noch nicht gehabt. Aber unser Team hat Nervenstärke gezeigt, obwohl es sehr jung ist“, hebt Müller hervor.

Mit dem 85:82-Erfolg gegen die Paderborner Baskets IV eroberten die Driburger erstmals die Tabellenspitze und verteidigten sie nur eine Woche später gegen die fünfte Auswahl der Baskets mit einem 80:70-Auswärtssieg. Nach einer kurzen Pause bestanden die Badestädter auch das dritte Duell mit einem Paderborner Topteam und behielten gegen den SC GW Paderborn II mit 80:75 die Oberhand.

Niederlagen zu Saisonbeginn

Die einzigen Niederlagen hatten die Driburger zu Beginn der Spielzeit gegen die späteren Kontrahenten Paderborn Baskets IV und GW Paderborn II hinnehmen müssen. „Wir haben über die gesamte Saison dazugelernt und konnten unsere in der Vergangenheit mangelhafte Trefferquote durch ein starkes Rebound-Spiel ausmerzen. Dazu kam, dass wir in den Spielen erstaunlich viel Druck über die Verteidigung aufbauen konnten“, stellt Müller die Stärken heraus. Besonders das Flügelduo um Nick Martin und Claudio Werschmann überzeugte mit einer kraftaufreibenden Presse gegen die gegnerische Offensive. Am Korb war Center Christian Ewers ein Schlüsselspieler mit seiner körperlichen Stärke. „Da hatten die Gegner auch mal Angst“, scherzt Müller, der auch eine positive Entwicklung beim Jugendspieler Lukas Humborg sah: „Er hat viel Selbstvertrauen gewonnen.“

Die Mehrheit entscheidet

Ob die Driburger die Reise in die Landesliga antreten wollen, sei jedoch noch nicht entschieden. Spielertrainer Marius Müller will die Entscheidung von einer persönlichen Teamberatung abhängig machen. „Wir müssen gucken, wer bleibt und wen es wegzieht. In der Landesliga erwarten uns andere konzeptionelle Herausforderungen. Ich werde die Entscheidung am Willen der Mehrheit festmachen. Wenn das Team will, dann machen wir das“, so Müller.

Frauen steht ebenfalls Landesligaplatz zu

Auch den Driburger Damen steht ein Platz in der künftigen Landesliga-Saison zu. „Die Tendenz geht dahin, dass wir in der Bezirksliga bleiben. Da Studentinnen ihre Trainingszeit nicht zusagen können und auch Auslandssemester folgen sollen, stehen Umbrüche in der Mannschaft bevor“, berichtet Coach Georg Groddeck.

Mit Wehmut blicken Driburgs Damen auf den Saisonabbruch zurück, da sie noch alle Chancen auf die Meisterschaft hatten. „Wir hätten gerne noch mal gegen Herford gespielt, da sie zuletzt schwächelten. Das wäre ein interessantes Spiel gegen den Tabellenführer um die Meisterschaft gewesen“, so Groddeck. Ein Höhepunkt der Saison war unter anderem der 59:30-Heimsieg gegen den VfL Schlangen II, bei dem Luise Müller mit satten 30 Punkten den vereinsinternen Scorerrekord der abgelaufenen Saison aufstellte.

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