Fußball: Halbfinale im Krombacher-Kreispokal an diesem Samstag in Dringenberg und Vinsebeck
Vorjahres-Finalisten und Debütanten

Kreis Höxter (WB). Das sind zwei interessante Duelle im Halbfinale des Fußball-Krombacher-Kreispokals. In Dringenberg kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen dem SV Dringenberg und dem Titelverteidiger FC Nieheim. In Vinsebeck haben Gastgeber TuS Teutonia und die Gäste vom FC Peckelsheim/Eissen/Löwen erstmals in der jeweiligen Vereinsgeschichte die Chance, ins Pokalfinale einzuziehen. Anstoß ist an diesem Samstag jeweils um 17 Uhr.

Samstag, 22.08.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 22.08.2020, 05:02 Uhr
Im Vorjahr haben sich der FC Nieheim (rechts Julian Herbst) und der SV Dringenberg (links Mario Scholtz) im Finale gegenüber gestanden. Foto: Jan-Hendrik Schrick
Im Vorjahr haben sich der FC Nieheim (rechts Julian Herbst) und der SV Dringenberg (links Mario Scholtz) im Finale gegenüber gestanden. Foto: Jan-Hendrik Schrick

SV Dringenberg - FC Nieheim. „Wir sind der Favorit in diesem Spiel und nehmen die Rolle auch an“, macht Ufuk Basdas, Trainer des FC Nieheim, deutlich. Beim Pokalsieg im Mai 2019 stand er noch als Spieler auf dem Feld, jetzt will er das Team als Trainer zur Titelverteidigung führen. Allerdings weiß der 35-Jährige, wie schwer das Halbfinale im Burgstadion werden wird.

„Dringenberg ist sehr heimstark. Das haben wir mehr als einmal zu spüren bekommen“, sagt Basdas. Man wolle eine frühe Entscheidung suchen. Im Finale 2019 hatte Dringenberg kurz vor Schluss noch den Ausgleich erzielt und so Verlängerung und Elfmeterschießen erzwungen. „Die Jungs sind heiß und wollen bestätigen, was sie im vergangenen Jahr geschafft haben“, betont Basdas. Die Titelverteidigung ist das erste große Ziel der Saison. „Wenn man Glück hat, bekommt man im Westfalenpokal ein attraktives Los“, nennt er einen zusätzlichen Anreiz. Die bisherige Vorbereitung lief soweit gut. „Luft nach oben gibt es immer. Aber wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Ufuk Basdas und freut sich auf das „erste Pflichtspiel seit fünf Monaten.“

Das gilt auch für den SV Dringenberg, der im Vorjahr übrigens wie Nieheim das Losglück im Westfalenpokal hatte. Beide Teams durften vor großer Kulisse gegen Regionalligisten ran.

SVD-Trainer Sven Schmidt sieht sein Team im Halbfinale gegen den Landesligisten in der Außenseiterrolle. „Wir wissen um die hohe Qualität in Reihen des FC Nieheim“, betont der Coach. „Allerdings wollen wir unangenehm sein und es unseren Gästen so schwer wie möglich machen“, unterstreicht Schmidt. Im vergangenen Jahr war der FC Nieheim als Bezirksligameister Finalgegner der Dringenberger in Alhausen. Jetzt liegt eine Spielklasse zwischen beiden Teams. „Ich sehe dieses erste Pflichtspiel als erste echte Standortbestimmung nach der langen Pause“, so Schmidt, der allerdings auf einige Urlauber im Team verzichten muss.

TuS Vinsebeck - FC Pecklesheim/Eissen/Löwen Für beide Vereine wäre die Pokalteilnahme eine Premiere. „Wir sind schon so weit gekommen, da möchten wir jetzt auch gerne ins Endspiel. Aber es wird schwer“, sagt Vinsebecks Trainer Maik Disse. Schon in der ersten Runde im vergangenen Sommer musste sein Team beim Ligakonkurrenten SG Kollerbeck/Rischenau ins Elfmeterschießen und kam dann über weitere Reisen nach Warburg, Bellersen und Bühne ins Halbfinale. Das ist nun das erste Heimspiel im laufenden Wettbewerb und soll ein Höhepunkt vor dem Saisonstart werden. „Wir haben allerdings personell einige feststehende Ausfälle und zusätzlich noch einige Fragezeichen“, sagt der Coach des A-Ligisten vor der Partie gegen den Bezirksligisten. „Trotzdem freuen sich bei uns alle auf dieses Spiel nach der langen Pause“, so Disse.

Personell sieht es auch in Peckelsheim nach Auskunft von Trainer Matthias Rebmann „nicht rosig“ aus. Nach der langen Pause sei der Klassenunterschied in diesem Halbfinale nicht so gravierend. „Wir müssen alle erst mal wieder reinkommen“, so Rebmann. Außerdem habe man schon im Viertelfinale in Stahle im vergangenen Oktober gesehen, wie schwer die Aufgabe werden kann. Damals zog Peckelsheim/Eissen/Löwen an der Weser nach Elfmeterschießen ins Halbfinale ein. „Vinsebeck ist eine kompakte, kampfstarke Mannschaft mit einigen schnellen Spielern. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in Rückstand geraten. Dann wird es noch mal schwerer“, sagt der FC-Coach.

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