Leichtathletik: TV Jahn Bad Driburg organisiert traditionsreiches Iburg-Bergfest unter Corona-Bedingungen
Nach der DM ins Iburgstadion

Bad Driburg (WB). Gewagt und gewonnen. Der TV Jahn Bad Driburg hat sein 78. Iburg-Bergfest mit großem Aufwand in Corona-Zeiten organisiert – und ist mit einem gelungenen Sporttag im Iburg-Stadion belohnt worden. „Wir hatten Teilnehmer aus Vereinen, die noch nie hier waren“, freut sich Leichtathletik-Obmann Bernhard Egeling über die Resonanz.

Mittwoch, 09.09.2020, 04:00 Uhr
Von den Deutschen Meisterschaften ins Iburg-Stadion: Die Driburgerin Kiara Nahen (LC Paderborn) läuft der Konkurrenz davon. Foto: Sylvia Rasche
Von den Deutschen Meisterschaften ins Iburg-Stadion: Die Driburgerin Kiara Nahen (LC Paderborn) läuft der Konkurrenz davon. Foto: Sylvia Rasche

Kurz vor dem eigentlichen Ende der Freiluftsaison gab so auch endlich den ersten Dreikampf des Jahres im Kreis Höxter, in dem gleich die Kreismeister ermittelt worden sind. Um Titel ging es auch über die sehr gut frequentierten 3000 Meter.

Leichtathletik: Starke Leistungen beim Iburg-Bergfest

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Das Rennen der Frauen dominierte dabei eine Driburgerin im Trikot des LC Paderborn. Kiara Nahen, die noch zwei Tage zuvor bei den Deutschen U20-Meisterschaften in Heilbronn mit 10:01 Minuten über die 3000 Meter knapp ihre Bestleistung verpasste und Platz neun belegte, lief mit 10:07,86 ein weiteres starken Rennen. „Ich bin zufrieden“, kommentierte Nahen, die in der Jugendabteilung des TV Jahn groß geworden ist, gewohnt bescheiden. Schon auf der ersten Runde hatte sie einen Vorsprung herausgelaufen, den sie im weiteren Verlauf kontinuierlich ausbaute und deutlich vor ihren Paderborner Vereinskolleginnen Malin Bokel (11:32) und Clara Lüke (11:33) ins Ziel kam. Beste Akteurin aus dem Kreis Höxter in diesem schnellen Rennen war die Amelunxerin Helena Kleck (12:17). „Mir fehlen die Wettkämpfe als Motivation für das Training. Ich habe gemerkt, dass ich weniger gemacht habe als sonst“, meinte die neue Kreismeisterin im Ziel.

Bei den Männern gab es über die längste Strecke des Tages ebenfalls einen überlegenen Sieger – und Kreismeister. Matthias Nahen von den LF Lüchtringen lief sich auf den 3000 Metern eine Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Debesay Gebreonas (NSU Brakel) heraus und holte sich damit den Titel. Der Gesamtdritte Carsten Siepler wurde Kreismeister der U20. Meister mit neuem Kreisrekord darf sich Günter Kleibrink in der Klasse M70 nennen. Er lief die 3000 Meter in 13:25 Minuten und damit noch einmal schneller als Vereinskollege Adalbert Grüner, der erst vor zwei Wochen den zuvor zwölf Jahre alten Rekord verbessert hatte.

Gastgeber TV Jahn Bad Driburg feierte derweil einen Fünffach-Erfolg über die 800 Meter der Schüler. Marlon Bargholt (M8), Julius Klüppel (M9), Maximilian Wigge (M10), Felix Parensen (M11) und Konrad Schockemöhle (M12) holten sich jeweils Platz eins ihrer Altersklasse über die beiden Stadionrunden. Dabei hatten sie vorher schon im Dreikampf gute Leistungen gezeigt und gaben zum Abschluss noch einmal alles auf der Laufstrecke.

Ihre persönliche Bestleistung von 4,20 Metern im Weitsprung stellte die Driburgerin Ida Hillebrand (W11) während des Dreikampfes ein. „Das ist eine gute Leistung. Zudem absolvieren die Kinder ihren ersten Wettkampf des Jahres“, stellte Trainer Axel Brinkmöller heraus. Gesteigert hat die Warburgerin Lea Albers ihre Bestweite im Kugelstoßen auf starke 9,46 Meter (W15).

Einen besonderen Tag im Iburg-Stadion erlebte der Iraner Armin Tabarsa. Er gehörte einst zu den besten Ringern seines Landes, sitzt seit einem Autounfall im Rollstuhl und hat die Para-Leichtathletik für sich entdeckt. „Armin kam vor acht Monaten nach Deutschland und beobachtet seitdem erstmals wieder einen Wettkampf“, erklärte Kampfrichter Adalbert Grüner, der sich in Brakel ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmert. Tabarsa durfte ein paar Kugelstoß-Versuche unternehmen. „Dafür brauche ich eigentlich einen speziellen Rollstuhl. Meiner ist aber im Iran“, berichtete der 35-Jährige, der in drei Wochen in Bad Oeynhausen seinen ersten Para-Wettkampf in Deutschland bestreiten wird.

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