Sa., 13.10.2018

Frauenfußball-Regionalliga: Bökendorf erwartet Budberg Das Duell der Top-Aufsteiger

Die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Bökendorf (hier links: Ina Wilm) wollen ihre starke Heimbilanz gegen Mitaufsteiger Budberg ausbauen. Sie haben auf eigenem Platz bisher alle drei Partie gewonnen.

Die Regionalliga-Fußballerinnen des SV Bökendorf (hier links: Ina Wilm) wollen ihre starke Heimbilanz gegen Mitaufsteiger Budberg ausbauen. Sie haben auf eigenem Platz bisher alle drei Partie gewonnen. Foto: Sylvia Rasche

Von Lena Brinkmann

Bökendorf (WB). Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage bei SpoHo Köln möchte der SV Bökendorf in der Frauenfußball-Regionalliga im Heimspiel wieder in die Erfolgsspur zurück. Zu Gast ist Mitaufsteiger SV Budberg, der in der noch jungen Saison ähnlich wie der SV Bökendorf bereits für Furore gesorgt hat.

SVB kontra SVB. Aufsteiger gegen Aufsteiger oder der Tabellensechste empfängt den mit 12 Zählern punktgleichen Tabellenfünften. Man kann es halten wie es will, im Aufsteigerduell weisen beide Teams einige Gemeinsamkeiten auf. Ähnlich wie der SV Bökendorf bildet der SV Budberg gespickt mit einigen Ex-Bundesligaspielerinnen für die etablierten Teams eine große Unbekannte. Beispielsweise die beiden Hellfeier-Schwestern Alice und Scarlett auf Seiten des Gegners haben zuletzt beim MSV Duisburg in der ersten Frauenfußball-Bundesliga gekickt.

Die Gäste vom Niederrhein haben zum Saisonbeginn frech und unbekümmert aufgespielt und lagen nach den ersten Spieltagen sogar an der Tabellenspitze. Selbst gegen hoch gehandelte Mannschaften haben die Budbergerinnen überraschend Punkte gesammelt.

Aber zuletzt kassierte das Team aus Rheinberg auch eine Niederlage gegen Top-Favorit Arminia Bielefeld. »Der SV Budberg hat überrascht und stark aufgespielt. Trotzdem ist uns der Gegner unbekannt. Als Mitaufsteiger ist Budberg ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Daher ist es wichtig, dass wir im Heimspiel punkten und am besten gewinnen«, fordert Spielertrainerin Tina Drewitz, dass die Bökendorferinnen wieder ihre bewährte Heimstärke zeigen.

»Wir müssen wieder aggressiver spielen und unsere volle Leistung bringen. Das funktioniert auswärts noch nicht, auch wenn ein Unentschieden gegen SpoHo Köln gerecht gewesen wäre«, ergänzt Tina Drewitz.

Die 32-Jährige weiß noch nicht, ob sie nach ihrer starken Erkältung bis Sonntag wieder fit sein wird. Dafür könnte Rike Tolckmitt nach langer Erkrankung wieder in die Startelf rücken.

Offensivtalent Christin Multhaup wird aufgrund einer Weisheitszahn-OP fehlen. Wenn Drewitz und Tolckmitt soweit fit sind, wird Kapitänin Yvonne Hansmeier dann wieder mehr in die Offensive rücken.

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