Sa., 10.11.2018

Regionalliga-Topspiel in Bökendorf Aufsteiger fordert Meister

Mit den Fans im Rücken will Regionalligist SV Bökendorf (hier rechts: Sara Brecker) auch im Topspiel gegen den amtierenden Regionalligameister Bocholt einen starken Aufrtitt hinlegen. Der Aufsteiger hat sich bis auf Platz drei hochgearbeitet.

Mit den Fans im Rücken will Regionalligist SV Bökendorf (hier rechts: Sara Brecker) auch im Topspiel gegen den amtierenden Regionalligameister Bocholt einen starken Aufrtitt hinlegen. Der Aufsteiger hat sich bis auf Platz drei hochgearbeitet. Foto: Sylvia Rasche

Von Lena Brinkmann

Bökendorf (WB). Dritter gegen Zweiter. Das Top-Spiel der Frauenfußball Regionalliga West findet an diesem Sonntag auf dem Sportplatz in Bökendorf statt. Der heimische Aufsteiger empfängt mit Borussia Bocholt den Meister der Vorsaison.

Mit einer starken Mannschaftsleistung am vergangenen Sonntag beim ambitionierten VfL Bochum hat sich der SV Bökendorf verdient den dritten Platz erobert. Damit schließt der starke Aufsteiger, der nun schon 19 Zähler für den Klassenerhalt gesammelt hat, direkt an die Spitzenteams Armina Bielefeld (33 Punkte) und Borussia Bocholt (30 Punkte) an.

Beim Blick auf die Tabelle schaltet Bökendorfs Spielertrainerin Tina Drewitz jedoch ein Gang zurück und blickt dem Verfolgerduell tiefenentspannt entgegen: »Wir sind ganz klar der Außenseiter und Bocholt der Favorit. Die Borussia ist ein ähnlicher Gegner wie Arminia Bielefeld und nicht unsere Kragenweite, auch wenn wir in der Tabelle direkt hinter diesen Mannschaften auf dem dritten Platz liegen. Wir blicken der Partie gegen Bocholt entspannt entgegen, denn das wären Zusatzpunkte für uns.«

Am vergangenen Sonntag hat der SVB aus Drewitz Sicht »endlich einmal« aus wenig Chancen ein Tor gemacht und sich die drei Punkte erkämpft. »Wenn wir diese tolle geschlossene Mannschaftsleistung auch gegen Bocholt abrufen und zudem die heimische Kulisse hinter uns stehen haben, können wir vielleicht erneut überraschen«, meint Bökendorfs Spielertrainerin.

Der Aufsteiger aus Ostwestfalen ist zu Hause eine Macht. Das ist auch in Bocholt angekommen. »Uns erwartet ein heimstarker Gegner. Wir fahren mit Respekt nach Bökendorf. Trotzdem wollen wir die erste Mannschaft sein, die den SV Bökendorf auf heimischem Platz schlägt. Bisher sind wir mit unserem Saisonverlauf sehr zufrieden«, stellt Bocholts Trainer Sammy Meshalki heraus. Borussia Bocholt hat in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Regionalliga geholt, konnte am Ende aber nicht aufsteigen. »Wir hatten im Winter keine Lizenz für die zweite Liga beantragt, weil ein Aufstieg damals noch nicht zur Debatte stand«, berichtete Bocholts Coach.

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