Do., 11.07.2019

Leichtathletik: Jürgen Scherg, Michael Brand und Anatoli Derksen meistern den schwersten Berglauf Deutschlands Brakeler bezwingen das Nebelhorn

Anatoli Derksen, Jürgen Scherg und Michael Brand (von links) haben den Nebelhorn-Berglauf erfolgreich gemeistert.

Anatoli Derksen, Jürgen Scherg und Michael Brand (von links) haben den Nebelhorn-Berglauf erfolgreich gemeistert.

Von Sylvia Rasche

Brakel (WB). Der amtierende Berglauf-Teameuropameister Jürgen Scherg von der Non-Stop-Ultra Brakel hat beim Nebelhornberglauf in Oberstdorf seine Altersklasse gewonnen. Jeweils Platz sechs in ihren Klassen haben seine Vereinskollegen Michael Brand und Anatoli Derksen belegt.

Brand ist wie Scherg ein erfahrener Bergläufer. Beide absolvieren ihre Trainingseinheiten häufig gemeinsam rund um Bad Driburg. Jetzt hat das Duo auch den Willebadessener Anatoli Derksen mit dem Berglauf-Virus infiziert. »Anatoli ist bei seiner Premiere sehr gut durchgekommen und möchte weitere Bergläufe bestreiten«, berichtet Jürgen Scherg. Derksen absolvierte die anspruchsvolle Strecke in 1:27,42 Stunden und belegte damit Platz sechs der Klasse M45. Im Gesamtfeld kam er auf Platz 58 ins Ziel. »Mit 1400 Höhenmetern und 10,4 Kilometern Länge ist der Nebelhornberglauf nicht nur der südlichste, sondern auch der schwerste Berglauf in Deutschland«, erklärt Jürgen Scherg, der sich bei der EM in Tschechien im Frühsommer Einzel-Bronze und Team-Gold gesichert hatte.

In Oberstdorf teilte er sich das Rennen gut ein und überholte den Führenden seiner Klasse zwei Kilometer vor dem Ziel. In der Gesamtwertung erreichte der M55-Athlet einen starken 13. Platz in 1:13.14 Stunden und war damit sogar schneller als die Sieger der jüngeren Altersklassen M50 und M40. »Dieses Mal waren vor allem die Abschnitte mit Split schwierig zu laufen, weil es sehr rutschig war«, berichtet Jürgen Scherg. Vor dem Start hatte es noch kräftig geregnet. »Ab Kilometer sechs ging es dann richtig steil hoch. Da ist man gehend manchmal schneller. Die tolle Aussicht entschädigt dann aber für die Anstrengungen«, erzählt der Brakeler. Sein Trainingskollege Michael Brand benötigte für die schwere Strecke 1:15,48 Stunden und wurde Sechster der Altersklasse M35 und 22. der Gesamtwertung. »Damit war er ebenfalls zufrieden. Es war sicher nicht unser letzter Nebelhorn-Tripp«, berichtete Scherg und blickte nach dem Lauf schon wieder nach vorn.

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