Sa., 22.02.2020

Fußball: A-Ligist SuS Gehrden/Altenheerse hat eine starke Hinrunde gespielt Aufsteiger glänzt mit Teamgeist

Daniel Bitterberg (links) lässt sich das Leder nicht abnehmen. Mit dem Aufsteiger SuS Gehrden/Altenheerse hat er eine gute Hinrunde gespielt und möchte diese bestätigen.

Daniel Bitterberg (links) lässt sich das Leder nicht abnehmen. Mit dem Aufsteiger SuS Gehrden/Altenheerse hat er eine gute Hinrunde gespielt und möchte diese bestätigen. Foto: Sylvia Rasche

Von Manuel Gockeln

Gehrden/Altenheerse (WB). Eine beachtliche Hinrunde hat A-Liga-Aufsteiger SuS Gehrden/Altenheerse im Kreisoberhaus hingelegt und sich ein schönes Polster von acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge erarbeitet.

„Mit der Punkteausbeute können wir als Aufsteiger sehr zufrieden sein“, bilanziert Torwart und Kapitän der Mannschaft, Michael Kreilaus den bisherigen Saisonverlauf der Schwarz-Weißen.

„Unser eingespielter Kader macht sich hier bemerkbar“, verrät der erste Vorsitzende des Vereins, Martin Rehermann, das Erfolgsrezept für die gute Hinrunde. Seit Trainer Michael Puhl, der die Geschicke der Mannschaft im fünften Jahr leitet, das Team übernommen hat, spielt derselbe Kern der Mannschaft zusammen. Deshalb seien Abläufe einstudiert und Laufwege bekannt.

„Außerdem können wir uns dieses Jahr über eine gute Defensive freuen“, schätzt Kreilaus die Stärke seiner Mannschaft auf dem Platz ein. Neben Rückkehrer Sven Reimers ist Daniel Weinreich der einzige Neuzugang. Letzterer ist im Sommer aus der eigenen A-Jugend gekommen und stabilisiert als Innenverteidiger die Abwehrkette. So kommt er schon auf 16 Einsätze in der Startelf.

„In der Offensive müssen wir lernen, kaltschnäuziger zu werden und die Chancen zu nutzen“, ist Kreilaus kritisch. Das könnte sich mit der Rückkehr von Lukas Hoemann ändern, der verletzungsbedingt lange ausgefallen ist. Schließlich war der Stürmer des SuS im vergangenen Jahr für die Tore verantwortlich.

„Unser Problem ist der kleine Kader“, meint Martin Rehermann. Gerade mal 18 Akteure haben die Gehrdener und Altenheerser zur Verfügung. „Wir hatten in der Hinrunde enormes Verletzungspech, weshalb uns gleich mehrere Spieler über lange Zeit gefehlt haben“, so der Vorsitzende. Eine Neuverpflichtung, die der Qualität und der Breite der Mannschaft helfen würde, gab es im Winter trotzdem nicht zu verkünden. „Wir bieten unseren Spielern kein Geld. Das macht die Suche schwieriger. Wir müssen Spieler anders locken“, gibt der Altenheerser einen Einblick in die Transferplanungen. „Unsere Stärke ist ganz klar der Teamzusammenhalt“, betont Kreilaus. Mit diesem Zusammenhalt möchte Martin Rehermann neue Spieler an die Öse holen.„Da viele verletzte und angeschlagene Spieler zurückkehren, gilt es in der Vorbereitung, ein hohes Fitnesslevel zu erreichen“, gibt der erfahrene Kapitän die Marschroute für die Rückrunden-Vorbereitung vor.

Für den SuS war der Höhepunkt der Hinrunde der 3:1-Erfolg gegen den Aufstiegsaspiranten TuS Bad Driburg. „Wir haben Driburg verdient geschlagen. Das war das klare Highlight der bisherigen Saison“, blickt Rehermann zurück. Auffällig ist, dass die Schwarz-Weißen nur zwei Zähler auf fremdem Platz geholt haben. Damit ist die Puhl-Elf auswärts noch sieglos. „Vielleicht sind wir auswärts zu leichtfertig und zerfallen zu schnell nach zwei Toren Rückstand“, sucht Rehermann nach Erklärungen. Zum ersten Spiel im neuen Jahr erwartet der SuS mit dem Warburger SV ein echter Härtetest. Dort wird sich zeigen, wie gut die angeschlagenen Spieler zurückgekehrt sind.

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