Heimische Dressurreiter befürworten die neuen Regeln
Helm statt Zylinder: Sicherheit geht vor

Kreis Höxter -

In Dressurprüfungen gilt neuerdings in Deutschland die Helmpflicht. Die heimischen Aktiven befürworten den Abschied vom traditionellen Zylinder. Wir haben uns bei ihnen umgehört. Die Mehrheit der Reiterinnen und Reiter aus dem Kreis Höxter übt ihren Sport bereits seit Jahren vorbildlich mit Helm aus. Sicherheit geht unisono vor. Von Lena Brinkmann
Donnerstag, 08.04.2021, 01:33 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.04.2021, 01:33 Uhr
Für Rebecca Binnie-Pott ist der Helm beim Dressurreiten und auf dem Fahrrad unbedingte Pflicht.
Für Rebecca Binnie-Pott ist der Helm beim Dressurreiten und auf dem Fahrrad unbedingte Pflicht. Foto: Lena Brinkmann
  Die meisten Reitturniere Anfang dieser Saison fallen aufgrund der Corona-Pandemie und dem Pferde-Herpesvirus aus. Doch das Turnier kommt wieder. Der Zylinder bleibt im Schrank, denn die Helmpflicht ist beschlossene Sache. Bislang konnten erwachsene Reiter selbst entscheiden, ob sie in höheren Prüfungen eine Reitkappe oder einen Zylinder tragen. Ab diesem Jahr müssen sich die Reiter in nationalen wie internationalen Dressurprüfungen in allen Altersklassen nun mit einem Helm schützen. Zuvor hatten knapp 150 renommierte Weltranglisten-Dressurreiter, allen voran Isabell Werth, versucht mit einer Petition zumindest eine Wahlfreiheit für alle Reiter ab 18 Jahren durchzusetzen. Der Weltreiterverband hält an einem Beschluss fest und auch die Leistungsprüfungsordnung in Deutschland hat die Helmpflicht umgesetzt. Die Steinheimerin Rebecca Binnie-Pott ist eines der Aushängeschilder des heimischen Dressursports. Die 38-jährige startet für den Paderborner RV Altenautal und bildet junge Pferde bis hin zum Grand Prix aus.
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