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Di., 22.07.2014

18-jährige Alhausenerin hängt beim Jubiläumsturnier in Brakel Söhne von Olympiasieger Lars Nieberg ab  Redder reitet S wie Super 

S-Sieg für Anncatrin Redder: Die 18-jährige Alhausenerin zeigt große Klasse und gewinnt auf Pearly Spencer die Qualifikation zum Provinzial-Junioren-Förderpreis.

S-Sieg für Anncatrin Redder: Die 18-jährige Alhausenerin zeigt große Klasse und gewinnt auf Pearly Spencer die Qualifikation zum Provinzial-Junioren-Förderpreis.

Von Lena Brinkmann

Brakel (WB). Olympiasieger Lars Nieberg ist zu Gast beim Brakeler Sommer-Reitturnier. Der Neu-Münsteraner coacht seine Söhne Gerrit und Max am Rande des Parcours. Im S-Springen für junge Reiter holen die Niebergs Rang zwei und drei hinter Anncatrin Redder, die mit »Pearly Spencer« große Klasse beweist.

 »Zum Glück hat Pearly den schlimmen Unfall mit unserem Pferdetransporter gut überstanden. Ihr ist nichts passiert und im Parcours sprang sie super«, freute sich Anncatrin Redder, Amazone der RSG Eggeland Alhausen, über den Sieg im S-Springen. Während des 90-jährigen Jubiläums trug der RV Nethegau Brakel erstmals drei S-Springen aus.

 Ein Teil davon war die Qualifikation zum Provinzial Junioren-Förderpreis. Viele der zahlreichen Zuschauer trauten ihren Augen kaum, doch es war keine Fata Morgana. Am Rande des Parcours stand kein geringerer als Olympiasieger Lars Nieberg. »Ich konnte Aachen nicht reiten, da mein Top-Pferd Leonie angeschlagen ist. So habe ich endlich mal Zeit, meinen Söhnen zuzuschauen«, berichtete Nieberg, der seit vergangenem Jahr das Gestüt Gut Berl bei Münster leitet. Seine Söhne Max (19) und Gerrit (21) werden auf den Turnieren von Niebergs Ehefrau Gitta betreut. »Sie hat auf den Turnieren das Sagen. Aber heute konnte ich ihnen den ein oder anderen Tipp geben«, freute sich der 50-jährige Mannschafts-Goldgewinner von Sydney 2000 über das Familien-Event in Brakel.

 Mit Rang zwei und drei seiner Sprösslinge beim Provinzial Preis, der Quali zum Turnier der Sieger in Münster, war Nieberg zufrieden. Nur Anncatrin Redder ritt noch schneller. »Pearly war wendig und hat sich nicht so stark gemacht«, lobte die 18-Jährige Redder.

 Beim Großen Preis von Brakel, einem S-Springen, qualifizierten sich zwölf Teilnehmer für das Stechen. Hier siegte Nils von Hirschheydt aus Nörten-Hardenberg mit einer schnellen fehlerfreien Runde in 33,45 Sekunden.

 »Ich brauchte mein Pferd Quintender im Stechen nicht einmal aufnehmen und konnte immer flüssig weiter reiten. Das war ein großes Glück«, sagte von Hirschheydt. Knapp geschlagen. eine Sekunde langsamer, war der Paderborner Matthias Berenbrinker mit seinem sprunggewaltigen »Catalao«. »Schade, dass es nicht ganz gereicht hat. Der Sieger hat es verdient«, betonte Berenbrinker. Rang drei ging an den Ex-Brakeler Matthias Gering mit »Kleine Schwester«.

 Im Dressurviereck trumpfte einmal mehr Claudia Breker auf. Die Brakelerin gewann auf »Fritzzantino« die M-Dressur. Die Lokalmatadorin ging früh in Führung und ließ sich diese nicht mehr nehmen.

 Eine gelungene Premiere bei seinem ersten Sommerturnier als erster Vorsitzender legte Heinz Kirchhoff hin. Er hatte das Amt im Frühjahr vom langjährigen Vorsitzenden Elmar Freiherr von Spiegel übernommen. »Es war ein schönes Turnier zum 90. Geburtstag. Ganz besonders danke ich unserem Schirmherrn Dr. Wilhelm Classen, der 89 Jahre alt wird und viel für unseren Reitverein getan hat«, stellte Heinz Kirchhoff heraus. Dr. Wilhelm Classen ist Ehrenmitglied des Vereins und hat über 60 Jahre aktive Vereins- und Vorstandsarbeit geleistet.

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