Bezirksliga-Aufsteiger TuS Bad Driburg wird zum Saisonstart topfit sein 
Bonan bietet Spielern mehr 

Bad Driburg (WB). Mit 26 Spielern will der TuS Bad Driburg in der Fußball-Bezirksliga die Klasse halten. Trainer Heiko Bonan setzt auf Quantität und Qualität. Abgänge müssen kompensiert werden.

Mittwoch, 30.07.2014, 04:02 Uhr
Bezirksliga-Aufsteiger TuS Bad Driburg wird zum Saisonstart topfit sein  : Bonan bietet Spielern mehr 
Die TuS-Protagonisten (hinten von links): Florian Marks, Tobias Buschmann, Christian Wieneke, Stefan Hartmann, Christian Nölle, Timo Stork, Philipp Hasse sowie (Mitte von links) Co-Trainer Mario Kropp, Marcel Koch, Jonat Mainik, Artur Kerbs, Tobias Walzog, Benedikt Böger, Adrian Schipp, Betreuer Andreas Kierzk, Trainer Heiko Bonan und (vorne von links) Maurice Pehle, Johann Martens, Waldemar Huhn, Marcel Hartmann, Thomas Ising, Marco Bruns, Fuat Demir, Philip Römer, Thomas Frederkind und Karsten Klunker.

 Vier Stammspieler haben dem TuS Bad Driburg in diesem Sommer den Rücken gekehrt: Torwart Robert Kimmel sowie die Offensivkräfte Patrick Stiewe, Jendrik König und Pavel Korobkin sind eindeutige Verluste. »Diese Abgänge tun weh«, gesteht Heiko Bonan. Der Trainer ergänzt: »Wir haben versucht, dagegen zu steuern. Das ist mit den Neuen gelungen.«

 Beim bestandenen Härtetest am Sonntag gegen den Westfalenligisten Delbrücker SC (Ergebnis 0:0) standen mit Tobias Walzog, Thomas Frederkind, Timo Stork und Florian Marks vier neue Akteure in der Startelf. Das ganze Ensemble wirkte drei Wochen vor dem Liga-Auftakt gegen den Nachbarn SV Dringenberg bereits gut eingespielt. Gerade die quirligen Mittelfeldspieler Frederkind und Marks stellten für das Offensivspiel große Bereicherungen dar.

 Ein Blick zurück: Bereits in der ersten Woche des Monats Juli – und damit außergewöhnlich früh – hat der Aufsteiger die Vorbereitung für die am 17. August beginnende Saison aufgenommen. Ex-Profi Heiko Bonan legt enorm großen Wert auf Fitness und eine gute Trainingsbeteiligung. Im Durchschnitt sind 17 Spieler beim Training. »Ich habe in der abgelaufenen Saison feststellen müssen, dass nie alle da sind«, hat der Übungsleiter die Wochen der Vorbereitung deshalb verlängert.

 Von den Verhältnissen im Profi-Bereich musste der Ex-Trainer von Rot-Weiß Essen, den Damen des FSV Gütersloh und des DDR-Rekordmeisters BFC Dynamo zwangsläufig Abschied nehmen. So entschied sich der 48-Jährige, beim TuS Bad Driburg viele und anspruchsvolle Trainingseinheiten anzubieten. Jeder Akteur soll zum Start am Sonntag, 17. August, topfit sein.

Keine stumpfen Laufeinheiten

 »Die Weltmeisterschaft hat gezeigt, dass die physisch besten Mannschaften auch die erfolgreichsten sind«, verdeutlicht Bonan. Von stumpfen Laufeinheiten sieht der Trainer dennoch ab: »Ich kann es mir nicht erlauben, die Spieler eine Dreiviertelstunde in den Wald zu schicken. Außerdem lebt Fußball von Bewegungswechseln.« Ausdauertraining steht auf dem Kunstrasenplatz an.

 Momentan kann Neuzugang Marcel Koch nicht mitwirken. Der Verteidiger verletzte sich vor wenigen Wochen am Fuß und fällt mit dem Verdacht auf einen Ermüdungsbruch aus. »Das ist schade, da ich nach der Rückkehr zu meinem Heimatverein wieder angreifen wollte«, sagt der 24-Jährige nach seiner Zwischenstation beim SV Reelsen. Ebenso wie Koch sind Timo Stork, Thomas Ising, Tobias Walzog und Artur Kerbs allesamt Rückkehrer.

 Der letzte Transfer wurde am Sonntag getätigt und sorgte für zusätzliche Zuversicht bei den TuS-Fans: Mit Selim Yilanci hat sich einer der besten und begehrtesten Torhüter des Kreises Höxter dem Aufsteiger aus der Kurstadt angeschlossen.

Dass der Kader mit 26 Spielern überdurchschnittlich breit aufgestellt ist, wird bei einer Saison mit 34 Spieltagen ein Pluspunkt sein. »Das kann aber auch Unruhe innerhalb der Mannschaft hervorrufen«, weiß Heiko Bonan und hat deshalb Gespräche mit den Spielern geführt. »Jeder, der seine Aufgabe im Sinne des Teams erfüllt, hat die Chance auf einen Stammplatz«, verdeutlicht der Trainer.

Und diesen wollen alle zum Start am Samstag, 16. August, gegen den Nachbarn SV Dringenberg im eigenen Stadion inne haben. Das Derby ist der Knaller.

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