Fußball-A-Ligist FC Nieheim formuliert klares Saisonziel: Rückkehr in die Bezirksliga
Nur der Titel zählt

Nieheim (WB/nf). Das Ziel bei den Verantwortlichen des FC Nieheim ist eindeutig: Am Ende der Kreisliga-Saison soll der FC auf Platz eins stehen und in die Bezirksliga aufsteigen.

Mittwoch, 06.08.2014, 04:02 Uhr aktualisiert: 06.08.2014, 15:57 Uhr
Fußball-A-Ligist FC Nieheim formuliert klares Saisonziel: Rückkehr in die Bezirksliga : Nur der Titel zählt
Das Team des FC Nieheim geht als Top-Favorit in der eingleisigen Fußball-Kreisliga A an den Start und will zurück in die Bezirksliga. Das Foto zeigt hinten von links: Vorsitzender Alfred Ruberg, Thomas Klassen, Peter Klassen, Franz Klassen, Fabian Koch, Dirk Weskamp, Christopher Scherf, Mirko Vuletic, Torwarttrainer Sven Hambrock und Trainer Mark Meinhardt; vorne von links: Thomas Isenrath, Dennis Thorenmeier, André Schnatmann, Leon Kelle, Markus Lemberger Tuncay Aydin. Foto: Heinz Wilfert

Vorsitzender Alfred Ruberg will die verkorkste vergangene Saison schnell abhaken. Er war es auch, der Trainer Mark Meinhardt zu den Gelb-Roten zurück holte. »Als mich Mark Meinhardt in einem Interview als seinen Lieblingspräsidenten bezeichnet hat, habe ich ihn spontan angerufen und wir wurden uns schnell einig« , sagt der Vereinsboss zu dessen Verpflichtung.

Motivator Mark Meinhardt

Mit Mark Meinhardt auf dem Trainerstuhl habe der Verein schon seine besten Zeiten in der Bezirksliga erlebt, nicht nur weil er ein exzellenter Fußballfachmann sei. Er verstehe es ausgezeichnet die Spieler zu motivieren und zu begeistern, so Ruberg, dessen Herz als Vorsitzender seit 39 Jahren an seinem FC Nieheim hängt, was sich auch auf Ehefrau Renate überträgt. »Sie wäscht die Trikots, das hat sie von meiner Mutter übernommen.«

Für den Trainer steht bis zum Saisonstart das Kaderpuzzle auf dem Programm, denn er kann aus einem 23-Mann-Kader schöpfen und muss in der Vorbereitung die beste Elf formieren, eine Aufgabe, die Fingerspitzengefühl und Sachverstand erfordert, weil viele neue Spieler integriert werden müssen, die der Coach ausgesucht hat und die ihm nach Nieheim gefolgt sind.

Meinhardt, in seiner aktiven Karriere bei Schalke und Paderborn als Vertragsamateur beschäftigt und bis zum Frühjahr Trainer bei Suryoye Paderborn, die er zum Landesligaaufstieg geführt hat, weiß als Meistermacher, dass die Liga-Konkurrenz auf Nieheim schaut und der FC zum klaren Aufstiegsaspiranten erklärt wurde.

Konkurrenz schaut auf Nieheim

In Bestform sollten die Nieheimer daher schon am 1. Spieltag sein, wenn es zum Schlager gegen den TuS Vinsebeck geht, der in der letzten Saison mit Platz drei alle positiv überrascht hat.

Der Coach glaubt dennoch nicht, dass die Saison zum Selbstläufer wird. »Dafür ist die A-Liga nach der Neustrukturierung zu stark in diesem Jahr.« Auf Meisterschaftsfavoriten lässt er sich nicht festlegen, zum engeren Kreis zählt er aber die Absteiger Stahle und Brenkhausen/Bosseborn.

Der Übungsleiter mit A-Lizenz lässt bei seiner Wunschelf keine Erbhöfe gelten. Große Namen zählen nicht, es gilt nur die Leistung, wobei sich Meinhardt auf einen ausgeglichenen Kader beruft, mit Spielern, die auf fast allen Positionen ziemlich gleichwertig ersetzt werden können. Auch die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern scheint zu stimmen.

Leistungen statt Namen

Zu den Neuzugängen zählen Kemal Akman, der vorne Druck machen und Tore schießen soll. Er kam ebenso vom TSV Horn wie André Schnatmann. Der gebürtige Lipper hatte schon in seiner Jugend bei Arminia Bielefeld das Tor gehütet. Unter den Neuen sind auch Fabian Koch und Dennis Thorenmeier vom SV Dringenberg, alle bereits früher in Diensten des FC Nieheim.

Mit Markus Lemberger, Christopher Scherf, Frederik Moor und Fabian Koch kommen alleine vier Kicker vom SV Germania Westerwiehe, den Mark Meinhardt zwischen 2011 und 2013 betreut hat. Mirko Vuletic folgte seinem Trainer vom Suryoye Paderborn nach Nieheim. Der 27-jährige Kroate gilt als robuster Spielertyp, stark in der Defensive und einer, der hinten die Abwehr zusammen halten kann.

Dass man beim FC nichts dem Zufall überlassen will, zeigt sich an Details wie der Beschäftigung des eigenen Torwarttrainers Sven Hambrock und des Co-Trainers Sascha Kuna.

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