TuS Bad Driburg möchte auch ohne seine Nummer eins zum Bundesliga-Start punkten
Mittelham muss passen

Bad Driburg (WB). Der TuS Bad Driburg ist zurück in der 1. Tischtennis-Bundesliga. Gut vier Jahre nach dem freiwilligen Abstieg im April 2010 schlägt das Team an diesem Samstag in Busenbach erstmals wieder in der höchsten deutschen Liga auf.

Freitag, 05.09.2014, 04:06 Uhr aktualisiert: 05.09.2014, 10:42 Uhr
TuS Bad Driburg möchte auch ohne seine Nummer eins zum Bundesliga-Start punkten : Mittelham muss passen
Dieses Doppel ist das TuS-Plus: Elena Waggermayer und Katharina Michajlova haben in der vergangenen Saison 17:0-Siege in der 2. Liga erspielt. Jetzt wollen sie auch in Liga eins eine positive Bilanz im Driburger Trikot erringen.

 Dabei gehen die Badestädterinnen zwei Wochen nach dem enttäuschenden Aus im Pokalwettbewerb mit Problemen in die Saison. Spitzenspielerin Nina Mittelham befindet sich nach ihren zahlreichen Verletzungen noch im Aufbautraining, wird in Busenbach nicht spielen. »Sie soll sich diesmal komplett auskurieren und endlich wieder richtig fit werden«, weiß Manager Franz-Josef Lingens, dass er in der ersten Liga nur mit einer vollständig genesenen Nina Mittelham für Furore sorgen kann. Die dreifache Jugend-Europameisterin von 2013 wird erst im Oktober mit von der Partie sein.

 Die Serbin Andrea Todorovic, die im Pokal noch sehr glücklos agiert hatte, rückt somit an die Spitzenposition auf. Neuzugang Sarah de Nutte, die sich in China auf die Saison vorbereitet hat, komplettiert das Spitzenpaarkreuz. Beide müssen sich mit den langjährigen Erstliga- und deutschen Nationalspielerinnen Tanja Krämer und Jessica Göbel auseinander setzen. »Die beiden Busenbacherinnen sind abgeklärter, haben mehr Erfahrung. Oben wird es für unser Duo schwer. Auf der anderen Seite haben beide aber auch schon gegen höher eingestufte Gegnerinnen gewonnen«, taxiert Lingens die Chancen.

Zuschauer-Info

Das Auswärtsspiel wird an diesem Samstag ab 18.30 Uhr im Live-Ticker auf der Internetseite www.tischtennis.de übertragen. Zum ersten Heimspiel erwartet der TuS Bad Driburg am kommenden Sonntag, 14. September, den amtierenden Champions-League-Sieger TTC Berlin in der Grundschulhalle.

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Einen leichten Vorteil hat der TuS Bad Driburg sicher im unteren Paarkreuz. Elena Waggermayer, die im Zuge des neuen Rotationsprinzips eigentlich ein freies Wochenende bekommen sollte, muss wegen Mittelhams Ausfall nun doch ran. Sie hat im Pokal mit einer überragenden Leistung beste Eigenwerbung betrieben. Während Waggermayer bereits sieben Erstliga-Jahre (2003 bis 2010) hinter sich hat, absolviert Teamkollegin Katharina Michajlova erst ihre zweite Erstliga-Saison. Sie hat 2005/2006 schon einmal mit der DJK Holsterhausen in der höchsten deutschen Klasse gespielt und freut sich auf die Saison, »auch wenn es für mich in einigen Spielen realistisch betrachtet nichts zu holen geben wird. Gegen Busenbach möchte ich mindestens ein Einzel gewinnen«, blickt Michajlova voraus. »Auf das Doppel mit Elena freue ich mich ganz besonders und bin gespannt wie wir mithalten können«, fügt die ehemalige Jugend-Nationalspielerin an. In der 2. Liga hatte das Duo mit 17:0-Siegen für Furore gesorgt. »Sie werden auch in der 1. Liga zusammen spielen«, hat sich Manager Franz-Josef Lingens bereits festgelegt. An diesem Samstag werden Andrea Todorovic und Sarah de Nutte das zweite Doppel bilden. Beide sind bereits gestern in Bad Driburg eingetroffen und bereiten sich zusammen mit Elena Waggermayer auf den Saisonstart vor.

 Franz-Josef Lingens freut sich auf das ewig junge Duell mit dem TV Busenbach. Beide Teams haben sich erstmals im Frühsommer 1998 in der Relegation zur 1. Bundesliga getroffen. Damals setzte sich Driburg durch. Diesmal würde schon ein Remis für Glücksgefühle sorgen.

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