Tischtennis-Bundesliga: TuS Bad Driburg ist beim Schlusslicht Watzenborn klar favorisiert 
Mittelham kehrt zurück 

Bad Driburg (WB). Die Tischtennis-Frauen des TuS Bad Driburg sind eindeutiger Favorit und wollen den ersten Saisonsieg einfahren. Im Bundesliga-Duell heißt der Gegner NSC Watzenborn-Steinberg. .

Freitag, 17.10.2014, 04:10 Uhr
Der TuS Bad Driburg greift an: Punktgaranten für den TuS sind Andrea Todorovic (hinten) und Nina Mittelham. Ob das Erfolgs-Doppel allerdings...
Der TuS Bad Driburg greift an: Punktgaranten für den TuS sind Andrea Todorovic (hinten) und Nina Mittelham. Ob das Erfolgs-Doppel allerdings gegen Schlusslicht NSC Watzenborn-Steinberg zusammenspielt, ist noch nicht entschieden.

Zwei Jahre – in dieser langen Zeit ist nichts passiert. Der Kontrahent des Aufsteigers von der Iburg hat seit 24 Monaten nicht einen Zähler in der höchsten deutschen Tischtennis-Liga geholt. »Wir wollen nach dieser Zeit nicht das Team sein, das gegen Watzenborn verliert«, betont TuS-Manager Franz-Josef Lingens.

Im Duell des Letzten gegen den Vorletzten kann der TuS endlich wieder auf seine Spitzenspielerin Nina Mittelham setzen. Nach ihrer aufgrund gesundheitlicher Probleme genommenen Auszeit feiert Mittelham ihr Bundesliga-Debüt. Nach den beiden Niederlagen zum Auftakt soll es nun aufwärts gehen. Das Bad Driburger Umfeld soll nach dem Fehlstart beruhigt werden. Lingens und die Spielerinnen des TuS Bad Driburg sind auf die ersten beiden Punkte getrimmt. »Wir gehen konzentriert an die Aufgabe heran und wollen unbedingt gewinnen. Die Vorzeichen dafür sind so gut wie nie zuvor in dieser Saison« hebt der TuS-Manager hervor. Auf der anderen Seite warnt Lingens eindringlich davor, den großen Außenseiter, der drei Niederlagen auf seinem Konto stehen hat, zu unterschätzen. Gegen die LTTV Leutzscher Füchse präsentierte sich Watzenborn fast ebenbürtig und verlor nach engen Spielen am Ende deutlich 2:6. In den beiden folgenden beiden Partien mussten sich die Hessinnen jeweils mit einem 0:6 abfinden. Ist der NSC Watzenborn-Steinberg am Ende nicht mehr als ein Sparringspartner für den TuS Bad Driburg?

Fakt ist, in jedem Paarkreuz sind die Kurstädterinnen im Vorteil. Der Gegner hat mit Angelina Gürz und Inka Dömges, die im oberen Paarkreuz aufschlagen, durchaus gutes Niveau am Start. Désirée Menzel, die Nummer drei beim NSC, wird nicht mit von der Partie sein, da sie sich in den USA befindet.

Neben Mittelham werden für den TuS Bad Driburg Andrea Todorovic, Sarah de Nutte und Katharina Michajlova spielen. De Nutte rückt nach der Rückkehr von Mittelham wieder zurück ins untere Paarkreuz und soll dort ihre Stärken ausspielen. Unklar ist allerdings noch, in welchen Doppel-Formationen der TuS antreten wird. Eventuell wird das bewährte Spitzendoppel Todorovic/Mittelham gesprengt. Gegen das Schlusslicht sind Experimente erlaubt. Fehlen wird weiterhin Neuzugang Shamini Kumaresan, die ihren Einstand erst am übernächsten Spieltag gegen die LTTV Leutzscher Füchse geben kann. Voraussetzung ist, dass es für die Inderin keine Probleme bei der Einreise gibt.

Lingens weiß wie wichtig es in dieser Phase der Saison ist, dass Nina Mittelham wieder im TuS-Boot sitzt und agiert. Mittelham trainiert inzwischen seit mehr als vier Wochen dosiert und fühlt sich gut – und vor allem fit für die erste Bundesliga. Einen gesundheitlichen Rückschlag wird es hoffentlich nicht geben, deshalb hat die Nummer eins auf die Teilnahme am Bundesranglistenfinale verzichtet. »Nina hat sportlich hohe Ansprüche und ist entsprechend fokussiert. Ein Glück, dass sie wieder einsatzbereit ist und die Sicherheit in unserem Spiel wieder Einzug hält«, sagt Lingens.

Beim TuS Bad Driburg wissen sie, dass sie nur mit Mittelham in der Bundesliga bestehen werden. Mit dem Ausnahmetalent soll nun die Wende in Watzenborn eingeleitet werden.

 

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