Derby in der Fußball-Bezirksliga: SpVg. Brakel – TuS Bad Driburg 6:0 (4:0) 
Sturmlauf mündet in Torflut 

Brakel (WB). Spitzenreiter SpVg. Brakel spielt im Derby eine Klasse besser als Kellerkind TuS Bad Driburg. Beim hochverdienten 6:0-Sieg führt die Sturm-Elf das Kagerbauer-Team mitunter sogar vor.

Montag, 03.11.2014, 04:01 Uhr aktualisiert: 03.11.2014, 12:17 Uhr
Kampf um den Ball: Hier setzt sich der Bad Driburger Tobias Walzog (links) zwar gegen Andre Kleine durch. Am Ende besiegt der Spitzenreiter...
Kampf um den Ball: Hier setzt sich der Bad Driburger Tobias Walzog (links) zwar gegen Andre Kleine durch. Am Ende besiegt der Spitzenreiter das Kellerkind allerdings glatt mit 6:0-Toren. Es War eine Gala der Rot-Schwarzen.

 Die Gastgeber waren allerdings auch irgendwie der Spielverderber. Denn nach frühen Treffern der Rot-Schwarzen kam erst gar keine Derbystimmung auf. Brakel spielte wie ein Landesligist.

 Für TuS-Trainer Sepp Kagerbauer war die Klatsche nach den zuletzt gezeigten Fortschritten seiner Elf jedoch kein Rückschritt. »Mit diesem Klasse-Team können wir nicht mithalten. Allerdings haben wir es dem Gegner viel zu einfach gemacht. Die Spieler haben nicht gewehrt«, resümierte der 60-Jährige. Auf der Gegenseite freute sich sein Kollege Burkhard Sturm über die souveräne Leistung seiner Jungs: »Wir haben 90 Minuten dominiert und früh die Tore erzielt.«

 Nach einem Freistoß von Rico Brandl schraubte sich Dominik Kling zum Kopfball hoch und erzielte das 1:0 für die Rot-Schwarzen in der achten Minute. Nur 240 Sekunden später fiel das 2:0 für die Gastgeber – erneut nach einer Standardsituation: Rico Brandl erzielte nach einer Ecke das 2:0. »Wir wollten diese frühen und einfachen Gegentore vermeiden«, betonte Kagerbauer. Nach dem 3:0 von Tim Lüddecke in der 24. Minute war die Partie bereits gelaufen. Kurz vor der Pause erhöhte Frank Seltrecht noch auf 4:0 (44.).

 Tim Lüddecke erzielte mit dem 5:0 in der 49. Minute seinen zweiten von drei Treffern im Derby. Danach schaltete die SpVg einen Gang zurück.

 »Nach der klaren Pausenführung war es schwer, das Tempo zu halten, weil von Driburg auch keine Reaktion mehr kam«, gab es für Sturm aber ansonsten kein Kritikpunkte.

 Die einzige Chance der Gäste resultierte aus der 60. Minute: Christian Nölle vergab diese freistehend vor dem Tor kläglich. »Das passte zum Gesamtbild«, sagte Kagerbauer. Genau wie die Driburger Abwehr-Reaktion beim 6:0 (83.). Nach einer Ecke griff TuS-Torwart Robert Kimmel daneben, und Torschütze Tim Lüddecke wurde von den Driburger Abwehrspielern angeschossen.

 Einziger Wermutstropfen für den Primus der Liga: Torjäger Frank Seltrecht verletzte sich kurz vor Schluss und zwei Wochen vor dem Spitzenspiel gegen Bad Lippspringe am Knie.

 SpVg Brakel:Siks – Kühlert, Kling, Wiechers (61. Markus), Richter (78. Ziemann), Derenthal, Brandl (71. Wetzler), Kleine, Lüddecke, Fähnrich, Seltrecht

 TuS Bad Driburg:Kimmel – Römer, Böger, Wieneke, Hartmann, Huhn, Hasse (55. Nölle), Breker, Marks (88. Buschmann), Walzog, Frederkind (55. Pehle)

 Schiedsrichterin:Jessica Hildebrandt (Warburg)

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