FC Nieheim verlängert mit Mark Meinhardt 
»Es passt in jeder Hinsicht« 

Nieheim (WB). Der souveräne Spitzenreiter der Fußball-A-Liga hat bereits die wichtigste Personalentscheidung für die kommende Saison getroffen: Der FC Nieheim und Trainer Mark Meinhardt werden ab 1. Juli 2015 ins zweite Jahr gehen. WB-Redakteur Jürgenhat beim FCN-Präsidenten Alfrednachgefragt.

Mittwoch, 19.11.2014, 04:01 Uhr
Die Nachricht muss nach draußen. FCN-Präsident Alfred Ruberg freut sich über die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Erfolgstrainer Mark...
Die Nachricht muss nach draußen. FCN-Präsident Alfred Ruberg freut sich über die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Erfolgstrainer Mark Meinhardt.

Herr Ruberg, wollten Sie mit der frühen Vertragsverlängerung dem Werben anderer Vereine in Richtung ihres Trainers zuvorkommen?Ruberg:Vorweg, wir haben einenexzellenten Coach. Als wir Mark Meinhardt im Frühjahr dieses Jahres verpflichtet haben, wussten wir das längst. Meinhardt hat als Spieler höherklassig gespielt und war als Coach ebenfalls in höheren Ligen erfolgreich. Vor sieben Jahren hat er sich beim FC Nieheim bereits als Spielertrainer ausgezeichnet. Nach 13 Spielen bringt es die Mannschaft in dieser Saison auf zwölf Siege und ein Unentschieden. Mit den Leistungen und Darbietungen sind wir sehr zufrieden. Mit dem Trainer, der aus meiner Sicht zu den besten der Region gehört, mussten wir zwangsläufig verlängern. Zudem ist die Harmonie zwischen Coach und Team sowie zwischen mir und Mark Meinhardt ausgeprägt. Wir freuen uns, dass wir bereits zu diesem Zeitpunkt verlängern konnten. Es passt ganz einfach in jeder Hinsicht.

 

Wo sehen Sie die besonderen Stärken von Mark Meinhardt?Ruberg:Unser Trainer lebt Fußball, ist ein Fachmann durch und durch, besitzt Autorität und ist ein ganz toller Mensch. Meinhardt versteht es, junge und erfahrene Akteure gleichberechtigt zu behandeln. Bei ihm zählen nicht die Namen, sondern die menschlichen Eigenschaften, das Talent, der Wille und die Leistung. Mark Meinhardt ist für mich seit langem ein Freund. Auf ihn kann ich immer zählen.

 

In der A-Liga ist der FCN der souveräne Primus. Ist Ihnen die Meisterschaft überhaupt noch zu nehmen?Ruberg:Wir haben noch nicht einmal die Hälfte der Spiele absolviert und müssen uns in den 17 noch ausstehenden Partien weiter beweisen. Natürlich war es eindrucksvoll, wie sich das Team gegen die unmittelbaren Konkurrenten Warburg, Stahle und Brenkhausen/Bosseborn präsentiert und letztlich gewonnen hat. Dabei ist es insbesondere gegen Warburg und Stahle nicht leicht gewesen. Individuelle Möglichkeiten und jeweils eine bestens auf den Gegner ausgerichtete Taktik haben den Ausschlag gegeben. Und zudem, auf dem Brenkhausener Berg gewinnt keine Mannschaft mal einfach so. Unsere Vorstellung beim 5:1 war sehr einprägend.

 

Gibt es bisher überhaupt etwas zu bemängeln?Ruberg:Natürlich hätten wir gegen die SG Altenbergen/Vörden lieber gewonnen. Wir haben 2:0 geführt. Mir war angesichts der Kampfstärke der Altenbergener klar, dass wir das 3:0 erzielen mussten. Das ist uns nicht gelungen, so dass wir nach 2:3-Rückstand letztlich mit dem 3:3 zufrieden sein mussten.

 

Dem FC Nieheim wird Bezirksliga-Niveau attestiert. Welchen Platz würde das Team in dieser Liga einnehmen?Ruberg:Mit der SpVg. Brakel, dem FC BW Weser, dem BV Bad Lippspringe und dem SV Dringenberg gibt es hier exzellente Mannschaften. Dahinter könnten wir uns wohl um Rang fünf, sechs einreihen.

 

Herr Ruberg, Ihr Ziel mit dem FC Nieheim ist seit Jahren die Landesliga. Bleibt es dabei?Ruberg:Jetzt geht es zunächst einmal darum, in die Bezirksliga zurückzukehren. Das ist schon eine starke und interessante Spielklasse. Die Mannschaft soll sich weiter entwickeln. Mit Mark Meinhardt haben wir den Trainer dafür. Jetzt sind wir zunächst einmal in der A-Liga. Die Landesliga ist für uns noch ganz weit weg. Die nächste hohe Hürde wartet bereits mit dem FC BW Weser II am kommenden Samstag auf uns. Das wird in Lauenförde sicherlich kein Selbstläufer. Die Mannschaft muss einmal mehr alles abrufen.

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